Schulhaus Im Sand, Visp
Offenes Verfahren
Schulhaus Im Sand, 3930 Visp
Publikationsdatum
15.10.2024
Auftraggeber
Gemeinde Visp
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Thomas Summermatter, Arch. MSc ETH, Atelier Summermatter Ritz, Brig (Vorsitz)
- Daniel Buchner, Dipl. Arch. FH, Buchner Bründler Architekten, Basel
- Catherine Gay Menzel, Dipl. Arch. ETH, GayMenzel, Monthey
- Maurus Schifferli, Dipl. Ing. Landschaftsarch. FH, Maurus Schifferli Landschaftsarchitekten, Bern
- Rita Wagner, Dipl. Arch. ETH, stv. Kantonsarchitektin, Kt. Wallis
- Isabelle Évéquoz, Dipl. Arch. EPFL, évéquoz ferreira architectes, Sion (Ersatz)
- Astrid Finkler, Architektin, Dipl.-Ing. TU, Kt.Wallis (Ersatz)
Sachrichter
- Thomas Antonietti, Gemeinderat, Ressort Bildung
- Deborah Eggel, Dipl. Arch. ETH, Leitung Bau & Planung, Gemeinde Visp
- Niklaus Furger, Gemeindepräsident, Ressort Finanzen, Personal, Verwaltung
- Flavio Schmid, Gemeinderat, Ressort Hochbau, Regiebetriebe, Sport
- Philipp Teysseire, Gemeinderat, Ressort Bau, Verkehrs- und Raumplanung (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team um Dorsa + 820 und studio erde hat mit dem Vorschlag «Sandy» den Projektwettbewerb für das neue Schulhaus im Sand in Visp für sich entschieden.
Die Verfassenden bezeichnen ihr Konzept als «All-in-One». So sind sämtliche neuen Nutzungen, von der Grundschule über den Kindergarten bis hin zur Doppelturnhalle in einem einzigen kompakten Gebäudevolumen untergebracht. Die eigentliche Primarschule verortet sich zwischen dem 1. und dem 3. Obergeschoss. Darauf aufgestapelt befindet sich die Doppelturnhalle.
Der markante Gebäudekörper wird west- sowie ostseitig durch zwei feingliedrige offene Strukturkörper ergänzt, sodass sich das Schulhaus mit der Aussenlandschaft verzahnt.
Das Projekt «Sandy» zeichnet sich durch eine fundierte Auseinandersetzung mit der Gesamtschulanlage im Sand aus. Es gelingt den Verfassenden auf eindrückliche und selbstverständliche Art die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen, die das neue Raumprogramm stellen, in einem Gesamtvolumen effizient und gleichzeitig spielerisch mit hohen räumlichen Qualitäten zu organisieren. Die unterschiedlichen Nutzungsbereiche sind optimal verortet und ermöglichen einen sinnhaften und lebendigen Betrieb für die Lernenden sowie die Lehrenden. (Text aus dem Jurybericht)