Pädagogisches Zentrum Hofachern Spiez
Selektives Verfahren
Oberlandstrasse 95, 3700 Spiez
Publikationsdatum
11.11.2025
Auftraggeber
Gemeinde Spiez, Abteilung Finanzen
SIA 143
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Heinz Brügger, dipl. Architekt FH/SIA, NDS Wirtschaftsing. FH/PHW, Brügger Architekten AG, Thun (Vorsitz)
- Mattias Boegli, dipl. Architekt FH BSA SIA SWB MAS in Denkmalpflege und Umnutzung BFH, Boegli Kramp Architekten AG, Fribourg
- Dominique Lorenz, dipl. Architektin ETH SIA, Met Architektur GmbH, Zürich
- Marlis David, dipl. Ing. Landschaftsarchitektin FH BSLA/CESP, david & von arx landschaftsarchitektur gmbh, Solothurn
- Bettina Gubler, dipl. Architektin EPFL, GWJ Architektur AG, Bern (Ersatz)
Sachrichter
- Ursula Zybach, Vizegemeindepräsidentin Gemeinderätin Ressort Finanzen, Gemeinde Spiez
- Christoph Ott, Abteilungsleiter Verwaltung, Justiz und Gesundheit, Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern AGG
- Simone Guyot, Schulleiterin, Heilpädagogische Schule Niesen HPS
- Matthias Schüpbach, Abteilungsleiter Finanzen, Gemeinde Spiez (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team um Stoa Architekten und Westpol Landschaftsarchitektur hat den Studienauftrag für das neue pädagogische Zentrum Hofachern in Spiez für sich entschieden.
Das Planerteam sieht das pädagogische Zentrum als eine Weiterentwicklung der Schulanlage Hofachern und orientiert sich mit einfachen Gebäuden und Satteldächern an deren Formensprache. Holz ist ein wichtiges Bau- und Gestaltungselement. Das Team schlägt am Standort der heutigen Pavillons ein vier-, bzw. dreigeschossiges Doppelhaus vor, das die HSM und die HPS beherbergen soll. Quer dazu, auf der Ebene des Fussballfeldes, steht randlich ein zweigeschossiger Bau für die Tagesschule, den Kindergarten und die Massnahmen Regelschule. Dieser Bau ist sowohl von der Schule Hofachern als auch von der Schachenstrasse her einfach erreichbar.
Mit Ausnahme der Massnahmen Regelschule, haben alle Institutionen gegen den Grünraum hin jeweils eigene Aussenräume und Essbereiche, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Schulkinder Rechnung tragen. Nach dem Motto «ein Dorf zum Lernen» erhält so jede Institution ihren eigenen Platz im Ensemble, zugleich profitieren alle von den Synergien eines gemeinsamen Lernumfelds. Durch die Orientierung der Gebäude auf den Aussenraum der Schulanlage Hofachern kann der ganze Vorplatz an der Schachenstrasse für die Zufahrt, die Anlieferung und die Parkierung genutzt werden. Die Taxis halten direkt vor dem Eingang. Dank der oberirdischen Parkplätze beschränkt sich die Einstellhalle kostengünstig auf das Untergeschoss des Doppelhauses. Die Anordnung der Parkplätze auf Schotterrasen und zusätzliche Bäume und Sträucher sorgen für eine ökologische Aufwertung. (Text aus der Medienmitteilung)