Europan 18: Möglichkeitsraum Littauerboden, Luzern
Offenes Verfahren
Littauerboden, 6014 Luzern
Publikationsdatum
01.12.2025
Auftraggeber
Stadt Luzern
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Regula Lüscher (CH), Vorsitz, Architektin und Stadtplanerin
- Anouk Kuitenbrower (NL), Architektin und Stadtplanerin, KCAP Zürich
- Alice Hollenstein (CH), Urban Psychologist, CUREM
- Sascha Roesler (CH), Theory of Urbanization and Urban Environment, USI Mendrisio
- Anne Femmer (D), Architektin, SUMMACUMFEMMER
- Marco Rampini (CH), Landschaftsarchitekt, Atelier Descombes Rampini
- Lina Streeruwitz (A), Architektin und Stadtplanerin, studiovlaystreeruwitz
- Charlélie Michel (FR), Architekt und Stadtplaner, Gewinner Europan 16
- Felix Brüssow (DE), Landschaftsarchitekt, La Comète, Gewinner Europan 16
- Mathias Heinz (CH), Architekt, pool Architekten Zürich (Ersatz)
- Konrad Scheffer (DE), Architekt, Office Oblique Zürich (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Der Littauerboden ist ein grösstenteils unbebautes Areal im Westen der Stadt Luzern. Für die Weiterentwicklung des Gebiets gibt es bislang keine konkreten raumplanerischen und städtebaulichen Strategien. Trotz der Nähe zum Luzerner Stadtzentrum ist der Littauerboden in der öffentlichen Wahrnehmung wenig präsent. Mit der geplanten S-Bahn-Haltestelle rückt der Ort näher an die Stadt und öffnet sich für eine räumliche Neuausrichtung. In diesem Zuge stellt sich die Frage nach der zukünftigen Identität des Ortes und seiner Bedeutung im gesamtstädtischen Kontext, sowie in Bezug auf die umgebenden Quartiere und Landschaftsräume.
Die Offenheit der Aufgabenstellung hat es erlaubt darüber nachzudenken, welche Talente das Grundstück wirklich hat, bevor eine übliche gemischte Programmierung mit Wohnen (möglichst viel in der Regel) Arbeiten, Freizeit, Kultur, Sport «untergebracht» wird. Das Anknüpfen an dem Vorhandenen führt zur Hinterfragung üblicher Nutzungsvorstellungen und öffnet Türen für grundsätzliche Fragen. Wie wollen wir in Zukunft produzieren, wie wollen wir uns ernähren, wie wollen wir unseren Boden schonend nutzen. Wie wenig Dichte ist nachhaltig. (Text aus dem Jurybericht)