Sanierung und Erweiterung Hallenbad Blumenwies St. Gallen
Selektives Verfahren
25 Martinsbruggstrasse, 9016 St. Gallen
Publikationsdatum
04.07.2019
Auftraggeber
Stadt St. Gallen, Direktion Planung und Bau
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Hansueli Rechsteiner, Stadtbaumeister, Hochbauamt Stadt St. Gallen (Moderation)
- Andreas Cukrowicz, Architekt, Bregenz
- Andreas Bründler, Architekt, Basel
- Martin Engeler, Architekt, St. Gallen
- Robin Winogrond, Landschaftsarchitektin, Zürich
- Roland Ledergerber, Abteilungsleiter Projektmanagement, Hochbauamt Stadt St. Gallen (Ersatz)
Sachrichter
- Maria Pappa, Stadträtin, Direktion Planung und Bau Stadt St. Gallen (Vorsitz)
- Markus Buschor, Stadtrat, Direktion Bildung und Freizeit Stadt St. Gallen
- Roland Hofer, Abteilungsleiter Anlagenbetrieb Infrastruktur, Direktion Bildung und Freizeit Stadt St. Gallen
- Marcel Thoma, Leitung Dienststelle Sport, Direktion Bildung und Freizeit Stadt St. Gallen (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Durch die Erweiterung des Hallenbads soll das Wasserflächendefizit in der Stadt behoben werden. Das Angebot im Bad wird auch auf die heutigen Bedürfnisse angepasst. Das Preisgericht hat von den zwölf Eingaben den Beitrag «Waikiki» unter Federführung des St.Galler Architekten Andy Senn zur Weiterbearbeitung empfohlen.
Das Hallenbad wird bis zur Martinsbruggstrasse erweitert, rückt so zum Strassenraum in die erste Reihe und klärt die bisher diffuse stadträumliche Situation. Die bestehende Hallenstruktur wird um einen einfachen Gebäudekörper erweitert und zu einer differenzierten Komposition entwickelt, die sich in die vorhandene Topographie gut integriert.
Im Innern lassen raumhohe Fensterfronten mit unterschiedlich dichten Gewebeeinlagen im Licht ein bewegtes Spiel zwischen Reflektion und Transparenz entstehen. Die grosszügige Eingangshalle dient als «Drehscheibe» für die Kundinnen und Kunden. Der allgemeine Umkleidebereich – künftig mit Trennung von Schuh- und Barfussbereich – ist gut organisiert. Die gewählte Beckenanordnung ermöglicht eine gute Verteilung der verschiedenen Besuchergruppen auch bei einem Wettkampf. Von einer Galerie kann ein interessiertes Publikum Schwimmsportanlässe mitverfolgen.