Entwicklung Areal Industriestrasse Luzern
Einladungsverfahren
28 Unterlachenstrasse, 6005 Luzern
Publikationsdatum
21.06.2018
Auftraggeber
Kooperation Industriestrasse Luzern Genossenschaftsverband
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Gion A. Caminada, Architekt, Vrin
- Lorenzo Giuliani, Architekt, Zürich
- Ilinca Manaila, Architektin, Zürich
- Toni Weber, Landschaftsarchitekt, Solothurn (1. Stufe)
- Christoph von Arx, Landschaftsarchitekt, Solothurn (2. Stufe)
- Anja Kloth, Vertretung Stadt Luzern
- Cla Büchi, Projektleiter Kooperation, Architekt, Luzern
- Alex Willener, Soziale Nachhaltigkeit, Quartier-, Gemeinde- und Stadtentwicklung, Luzern (Ersatz)
Sachrichter
- Peter Bucher, Leiter Bau & Entwicklung abl, Luzern
- Pascal Hofer, Präsident GWI, Luzern
- Daniel Burri, Präsident LBG, Luzern
- Roland Heller, Vorstandsmitglied WOGENO, Luzern
- Harry van der Meijs, Präsident Wohnwerk, Luzern (Vorsitz)
- Beat Züsli, Stadtrat und Stadtpräsident, Luzern (mit beratender Stimme)
- Priska Jenni Jurt, Vorstandsmitglied, Luzern (Ersatz)
- Amelie Mayer, Vorstandsmitglied, Luzern (Ersatz)
- Markus Mühlebach, Vorstandsmitglied, Ebikon (Ersatz)
- Reto Stocker, Vorstandsmitglied, Neudorf (Ersatz)
- Angelika Juppien, Vorstandsmitglied, Ebikon (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Ursprünglich ein Industrie- und Gewerbegebiet, besitzt das Areal Industriestrasse in Luzern seit Ende der 1970er-Jahre den Charakter einer Zwischennutzung. Aktuell nutzen Kleingewerbler, Kunst- und Kulturschaffende, WGs und kulturelle Einrichtungen die kostengünstigen Wohn- und Arbeitsräume. Von der Kooperation Industriestrasse Luzern wurde ein Projektwettbewerb ausgeschrieben mit dem Ziel, Projektvorschläge für eine innovative, exemplarische, kosteneffiziente und gemeinschaftsfördernde Überbauung in Holzbauweise nach den Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft zu erhalten. Der Wettbewerb erfolgte zweistufig und auf Einladung.
Das Projekt «mon oncle» des Projektteams Rolf Mühlethaler mit Christian Schläppi hat das Preisgericht überzeugt. Der Entwurf zeugt von einer intensiven Auseinandersetzung mit der anspruchsvollen Aufgabenstellung. Überzeugend wirkt der feinfühlige Umgang mit den Aussenräumen und mit den Bestandsbauten. Die kleinkörnige Massstäblichkeit der Überbauung und die abwechslungsreiche Freiraumstruktur aus Gassen, Plätzen und Gartenhöfen mit der Möglichkeit der Durchwegung des Areals in alle Richtungen erfüllen im hohen Mass die Anforderungen an die künftige Arealbebauung. Ein stimmungsvolles, neues Ganzes wird geschaffen.
In der Disziplin Gebäudetypologie wurden zusätzlich zu «mon oncle» die Projekte «Indu» von den Luzerner Architekten röösli maeder sowie «Ludoville» von toblergmür aus Zürich/Luzern ausgewählt.