Wohnüberbauung Riehenring 120, Basel
Selektives Verfahren
Riehenring 120, 4058 Basel
Publikationsdatum
11.03.2026
Auftraggeber
Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Städtebau & Architektur, Hochbau
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Beat Aeberhard, Dipl. Architekt ETH / MS AUD SIA, Kantonsbaumeister BS (Vorsitz)
- Ludovica Molo, Dipl. Architektin ETHZ FAS, studio we architettura, Lugano
- Simon Frommenwiler, Dipl. Architekt ETH BSA SIA, HHF Architekten, Basel
- Marco Graber, Dipl. Architekt ETH BSA SIA, Graber Pulver Architekten, Zürich / Bern
- Margrith Künzel, Landschaftsarchitektin, August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten, Binningen
- Nico Ros, Dipl. Bauingenieur FH SIA – BA Management, ZPF Ingenieure, Basel (Ersatz)
Sachrichter
- Bruno Fritschi, Mandatsleiter / Portfoliomanager, Pensimo Management AG, Zürich
- Jonathan Koellreuter, Leiter Portfoliomanagement, Immobilien Basel-Stadt
- Gerold Perler, Leiter Wohnen, Städtebau & Architektur-Hochbau, Basel-Stadt
- Christina Bronowski, Leiterin Entwicklung, Immobilien Basel-Stadt (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die Arbeitsgemeinschaft Clauss Kahl Merz Atelier für Architektur + Städtebau und Truwant + Rodet konnte den Wettbewerb «Wohnüberbauung Riehenring 120, Basel» mit ihrem Projektvorschlag «Im Wandel» für sich entscheiden. Anstelle der ehemaligen Messehalle 3 sollen preisgünstiger Wohnraum hauptsächlich für Familien, ein spezielles Wohnangebot mit Kleinwohnungen, quartierergänzende Nutzungen wie ein Doppelkindergarten, eine Tagesstruktur sowie Dienstleistungs- und Gewerbeflächen und ein Quartierparking entstehen.
Das Siegerprojekt überzeugte die Jury durch seine hohe Wohn- und Lebensqualität sowie durch seinen Beitrag für die umliegenden Quartiere. Das Gebäudeensemble fasst einen grossen Waldhof, der sowohl die Mieterschaft als auch die Allgemeinheit zum Verweilen einlädt.
Durch die teilweise oberirdische Anordnung der Autoeinstellhalle entstehen auf deren Dach zwei zusätzliche Aussenflächen für die Mietenden, die unter anderem als Pflanzgärten genutzt werden können. Gleichzeitig wird damit ressourcenschonender gebaut, da weniger tief in den Boden eingegriffen werden muss: Es braucht keinen energieintensiven Aushub, und es wird weniger Baumaterial verbraucht.
Darüber hinaus setzt das Projekt insgesamt auf eine umweltfreundliche Bauweise, indem verschiedene Bauteile aus der bestehenden Messehalle 3 sowie aus der ehemaligen BVB-Garage Rank wiederverwendet werden. (Text: Medienmitteilung und Redaktion espazium)