Sportanlagengebäude Breite, Schaffhausen
Selektives Verfahren
Breitenaustrasse 118, 8200 Schaffhausen
Bewerbung Präqualifikation
11.05.2026
Abgabe
15.01.2027
Auftraggeber & Jury
Auftraggeber
- Einwohnergemeinde Stadt Schaffhausen (Gemeinde/Stadt)
Fachrichter
- Andreas Imhof, Architekt, Vorsitz
- Thurid Nonnenmacher, Architektin
- Thomas Keller, Architekt
- Timo Weisner, Abteilungsleiter Stadtgrün Schaffhausen
- Thomas Hess, Abteilungsleiter Hochbauten Schaffhausen
Sachrichter
- Dr. Katrin Bernath, Stadträtin und Baureferentin
- Marco Planas, Stadtrat und Bildungsreferent
- Roger Köppel, Sportkoordinator
Kurzbeschrieb Bauaufgabe
In Stichworten lässt sich die Aufgabe folgendermassen charakterisieren:
– Neuerstellung eines Sportanlagengebäudes, das zur Hauptsache Garderoben/Duschen für den Vereinssport (Fussball) enthält. Das Gebäude beherbergt dazu die Räumlichkeiten für einen Quartiertreff.
– Das Gebäude enthält nebst den üblichen Haupt- und Nebenräumen auch die erforderlichen Technikräume, zudem Betriebsräume für Grün Schaffhausen.
– Die Baute bezieht sich räumlich auf das bestehende Hauptspielfeld, in funktioneller Hinsicht dient sie auch den andern Fussballfeldern.
– Integriert in das Sportanlagengebäude werden zudem dem Vereinssport dienende Räume und Stehplätze für ca. 500 Zuschauer. Es werden aber keine tribünenartigen Anlagen vorgesehen, sondern lediglich einige Stehstufen.
– Der Quartiertreff umfasst eine Fläche von ca. 120 m2, der allerdings nur begrenzt Schnittbereiche mit dem Sportbetrieb hat.
– Vorzusehen ist – soweit konstruktiv sinnvoll – ein möglichst grosser Anteil an Holz als Baustoff. Die Energiehaushaltsverordnung Schaffhausen EHV sagt dazu in Art. 16a: "vorzugsweise in Holzkonstruktion aus Schweizer Holz …".
– Die Erstellung hochinstallierter und insbesondere nässebelasteter Räume in Kombination mit einem Holzbau verlangt eine sehr sorgfältige Detaillierung und den überlegten Einsatz von Holz in Kombination mit anderen Materialien.
– Zeitgemässer energetischer und ökologischer Standard gemäss Minergie P ECO (inkl. Zertifizierung) oder nach SIA 390;
– Durchführung der gesamten Baumassnahme in einem knappen Zeitfenster von ca. 7 Monaten während des Winterhalbjahres, was eine entsprechende Konstruktionsweise erforderlich macht (beispielsweise Verwendung von Vorfabrikationsteilen). Es ist daher auch keine Unterkellerung vorgesehen.
– In der Planung und den Kosten sind die Werkleitungen sowie die Umgebungsgestaltung innerhalb des Wettbewerbsperimeters einzubeziehen. Die Fussballfelder sind nicht Teil der Aufgabe.
– Betrachtungsperimeter bildet der ganze Bereich des Hauptspielfeldes, seine raumbildende Bepflanzung sowie der Strassenraum der Breitenaustrasse mit seinen ebenfalls raumbildenden Baumreihen.
Unterlagen: www.simap.ch (ID #33962-01)