Neugestaltung Unterer Bahnhofplatz Baden
Selektives Verfahren
Unterer Bahnhofplatz, 5400 Baden
Voraussichtliche Ausschreibung
15.04.2026
Bewerbung Präqualifikation
02.06.2026
Zwischenbesprechung
23.10.2026
Abgabe
15.12.2026
Auftraggeber & Jury
Auftraggeber
- Stadt Baden, Bereich Stadtentwicklung (Gemeinde/Stadt)
Fachrichter
- Raphael Aeberhard, SKK Landschaftsarchitekten, Wettingen
- Daniel Hunziker, Design Identity, DHDI, Zürich
- Tommy Mäkynen, helsinkizürich, Zürich (Vorsitz)
- Lisa Trojano, LINEA landscape architecture, Zürich
- Monika Greber, Projektleiterin Stadtentwicklung (Ersatz)
Sachrichter
- Markus Schneider, Stadtammann
- Karin Bächli, Leiterin Stadtentwicklung
- Bernhard Bösch, Vertreter Reformierte Kirchgemeinde
- Majo Kupresak, Leiter Tiefbau und öffentlicher Raum (Ersatz)
- Fredy Kölliker, Vertreter Reformierte Kirchgemeinde (Ersatz)
Kurzbeschrieb Bauaufgabe
Vorankündigung
Ausgangslage und Vorhaben
Das östliche Bahnhofsareal in Baden ist in zwei Ebenen, den Unteren und den Oberen Bahnhofplatz aufgeteilt. Dies geht auf die Verkehrsplanung in den 1960er-Jahren zurück. Der Untere Bahnhofplatz ist als Ankunftsort und Visitenkarte der Stadt ein wichtiger und zentraler Raum in der Badener Innenstadt. Hier wird ein grosses Aufwertungspotenzial gesehen.
Der Untere Bahnhofplatz ist mit einer öffentlich zugänglichen Tiefgarage unterbaut. Das Tragwerk des darüber liegenden Unteren Bahnhofplatzes muss nun unter Berücksichtigung der Grenzen des bestehenden Tragwerks umfassend saniert werden. Dies bietet die Gelegenheit für eine Neugestaltung des Platzes.
Mit dem Studienauftrag zur Neugestaltung des Unteren Bahnhofplatzes soll die Identität des Ortes gestärkt und die Anbindung an die angrenzenden Stadträume sowie die Aufenthaltsqualität verbessert werden.
Unmittelbar angrenzend an den Platz liegt die Reformierte Kirche mit Gemeindesaal und Nebengebäude. Aufgrund eines veränderten Bedarfs steht das Nebengebäude zur Disposition und auch der Freiraum auf dem Grundstück kann neu gedacht werden. Die Reformierte Kirchgemeinde ist am Einbezug ihres Areals interessiert, um eine räumliche Gesamtsicht zu ermöglichen und das Potential der baulichen und freiräumlichen Entwicklung ihres Grundstücks aufgezeigt zu bekommen. Im Rahmen eines Betrachtungsperimeters soll das Areal daher auf städtebaulicher Ebene in die Überlegungen einbezogen werden. Damit bietet sich für die Stadt die Chance einer grossräumigen Betrachtung des öffentlichen Raums.
Wesentliche Ziele
- Identität des Unteren Bahnhofplatzes als Ankunfts- und Repräsentationsort der Innenstadt stärken
- Stadträumliche und funktionale Übergänge aufwerten, z. B. Anbindung Oberer Bahnhofplatz, Anbindung Metro Shop, Fussweg zur Limmatpromenade und Richtung Haselstrasse/Bäder, Durchwegung des Areals der Reformierten Kirchgemeinde
- Bestehende Nutzungen beibehalten und Aufenthaltsqualitäten verbessern
- Übergänge, resp. Schnittstellen zwischen dem Unteren Bahnhofplatz/Oelrainweg und dem Areal der Reformierten Kirchgemeinde städtebaulich klären
- Öffentlichkeitsgrad des Areals der Reformierten Kirchgemeinde erhöhen (Nutzungen, Durchwegung, Aussenraumqualität)
- Allfälliges bauliches Entwicklungspotenzial auf dem Areal der Reformierten Kirchgemeinde aufzeigen