Gesamtinstandsetzung, Umnutzung und Erweiterung Kooperation Leimbach Mitte
Selektives Verfahren
Mittelleimbach, 8041 Zürich
Bewerbung Präqualifikation
21.04.2026
Abgabe Pläne
10.11.2026
Abgabe Modell
24.11.2026
SIA 142

Auftraggeber & Jury
Auftraggeber
- Ein Kooperationsprojekt von SAW, SFW, SEW und GFA (Gemeinnützige Institution (Genossenschaft oder Stiftung))
Fachrichter
- Benjamin Theiler, Vorsitz, Amt für Hochbauten
- Aline Vuilliomenet, Amt für Städtebau
- Kornelia Gysel, Architektin, Zürich
- Bruno Krucker, Architekt, Zürich
- Rita Illien, Landschaftsarchitektin, Zürich
- Gian Trachsler, Architekt, Zürich (Ersatz)
Sachrichter
- Andrea Martin-Fischer, SAW
- Marianne Dutli, Derron, SEW
- Andrea Wieland, SFW
- Marta Dittes, LSZ
- Caspar Hoesch, SAW (Ersatz)
- Ursula Müller, SAW (Ersatz)
- Christine Steiner Bächi, SEW (Ersatz)
- Sonja Anders, SFW (Ersatz)
Kurzbeschrieb Bauaufgabe
Aufgabe (Generalplanungsleistungen):
Drei Wohnbaustiftungen der Stadt Zürich bilden zusammen mit den Gesundheitszentren für das Alter (GFA) eine Kooperation zur Entwicklung eines zentralen Areals in Mittelleimbach. Die Stiftungen teilen den Zweck, Bewohnenden der Stadt Zürich mit wenig Einkommen günstigen Wohnraum bereitzustellen. Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) baut und vermietet an Menschen über 60, die Stiftung Familienwohnungen (SFW) berücksichtigt Familien mit mindestens drei Kindern und die Stiftung Einfach Wohnen (SEW) stellt bezahlbare Wohnungen mit suffizienter Wohnfläche und einem einfachen Standard zur Verfügung. Alle drei Stiftungen haben erheblichen Bedarf an zusätzlichem Wohnraum.
Im Rahmen der Verdichtung am Stadtrand entstand 1972–76 die Zentrumsüberbauung Mittelleimbach als peripheres Quartier mit klarem Zentrum und prägender Hochhausarchitektur, ohne Landschaftsraum und Dorfkern zu beeinträchtigen. Der Perimeter umfasst das Langhaus (LE1505, SAW) und das Hochhaus (LE1528, Stadt Zürich, Übernahme im Baurecht). Durch die Weiterentwicklung des von Robert Rota, Hans Stäger und Ørn Gunkel entworfenen Ensembles soll ein generationenübergreifender Wohn- und Lebensraum geschaffen werden. Geplant sind die Gesamtinstandsetzung der beiden Gebäude, die Aufstockung des Langhauses um zwei Geschosse sowie die Ergänzung des Hochhauses durch einen fünfgeschossigen Sockelneubau.
Gesucht werden innovative Konzepte für die «Vision Leimbach Mitte», die Vielfalt als Grundlage für hohe Lebensqualität nutzen, das Potenzial des Bestands ausschöpfen und durch gelebte Gemeinschaft ein aktives, identitätsstiftendes Zusammenleben fördern.
Geforderte Disziplinen im Verfahren: Generalplanung / Architektur/Baumanagement / Bauingenieurwesen / Landschaftsarchitektur