Für den Hauptbau von 1936 des Kunstmuseums Basel am St. Alban-Graben besteht grundlegender Sanierungsbedarf bezüglich Gebäudehülle, Innenausbau und technischer Infrastruktur. Zwischen 2013 und 2016 wurden Teilbereiche bereits vorgezogen saniert und erhebliche Massnahmen zur Erdbebenertüchtigung umgesetzt. Weitere dringliche Instandsetzungsarbeiten sind nun anstehend. Um den Werterhalt sicherzustellen und den heutigen Erfordernissen an die Betriebstauglichkeit gerecht zu werden, müssen zeitgemässe Nutzungs-und Sicherheitsstandards eingeführt werden. Bei der Sanierung ist eine hohe architektonische Qualität zu erzielen, bei gleichzeitig sorgfältigem Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand, wobei von einer etappierten Umsetzung bei laufendem Museumsbetrieb ausgegangen wird. Zudem wurden 2018 im Rahmen einer Konzeptstudie zu betrieblichen Veränderungen im Erdgeschoss mögliche Optimierungspotentiale erkannt, welche nun im Zuge der Sanierung ausgeschöpft werden sollen.
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