Planerwahlverfahren Umbau und Erweiterung Gemeindewerke Windisch
Offenes Verfahren
Brackrütistrasse 3, 5210 Windisch
Abgabe Offerte
03.06.2021
Auftraggeber & Jury
Auftraggeber
- Gemeinde Windisch (Gemeinde/Stadt)
Fachrichter
- Udo Drewanowski, U.D.O. Architekten & Planer Brugg
- Beat Klaus, Architheke AG, Brugg
Sachrichter
- Max Gasser, Gemeinderat Windisch
- Matthias Treier, Gemeinderat Windisch
- Roland Schneider, Leiter Planung und Bau Windisch
- Valentin Schmid, Leiter Gemeindewerke Windisch
- Sven Schutzbach, Bereichsleiter Hochbau / Umwelt Windisch (Ersatz)
Kurzbeschrieb Bauaufgabe
Der heutige Betriebsstandort des Elektrizitäts- und Wasserwerkes Windisch ist baulich erneuerungsbedürftig und betrieblich ungenügend ausgestattet. Er liegt mitten im Zentrum von Windisch, umgeben von Wohn- und Dienstleistungsnutzungen, was zunehmend zu störendem Werkverkehr und unliebsamen Belästigungen ausserhalb der normalen Arbeitszeiten führt. Im Rahmen der Erneuerungsplanung der Liegenschaften wurde deshalb der Standort der beiden Werke überprüft und in einer Machbarkeitsstudie mit einer Nutzwertanalyse mit zwei Alternativstandorten verglichen. Als wirtschaftlich und betrieblich am geeignetsten wurde ein gemeinsamer Betriebsstandort für das Bauamt und die beiden Werke an der Brackrütistrasse 3 im Dägerli evaluiert. In mehreren Variantenstudien wurde anschliessend für den Standort Dägerli die Machbarkeit untersucht und aufgezeigt, wie die bestehende Liegenschaft unter den Vorgaben des Raumprogrammes saniert und erweitert werden kann.
Für die Projektierung bis und mit Realisierung des neuen Betriebsstandortes soll in einem nächsten Schritt mit einer Planerwahlverfahren ein Generalplanerteam evaluiert werden. Das Generalplanerteam soll sich dadurch auszeichnen, dass es Erfahrungen im Neu- und Umbau von technischen Betrieben und kommunalen Bauten ausweisen und alle wesentlichen Disziplinen (Architektur, Bauingenieur, Gebäudetechnik, Bauleitung und Kostenmanagement) abdecken kann. Durch die örtlichen Verhältnisse und die erarbeiteten Grundlagen und Studien ist der Gestaltungsspielraum begrenzt.