Planerwahlverfahren Schulraumplanung, Werkhof, Feuerwehrdepot, Aesch LU
Selektives Verfahren
Schongauerstrasse 9, 6287 Aesch
Bewerbung Präqualifikation
26.05.2021
Programmbegutachtung
Begutachtung: Verfahren nicht konfor
Auftraggeber & Jury
Auftraggeber
- Einwohnergemeinde Aesch LU (Gemeinde/Stadt)
Fachrichter
- Beat Klaus, Dipl. Architekt HTL Architheke AG, Brugg
- Ivo Moeschlin, Dipl. Architekt ETH SIA Ivo Moeschlin Consulting, Zürich
- Barbara Schudel, Dipl. Architektin ETH SIA ABAP Ehrenbold Schudel Architektur, Bern
- Rieska Dommann, Dipl. Architekt FH Martinelli + Menti AG, Luzern (Ersatz)
Sachrichter
- Christian Budmiger, Gemeindepräsident, Interessenvertreter Gemeinde. Präsident Baukommission (Vorsitz; Stichentscheid)
- Rolf Basler, Schulleiter, Interessenvertreter Schule. Mitglied Baukommission
- Markus Rüttimann, Bausachverständiger (Dipl. Bauingenieur ETH), Interessenvertreter Bürgerschaft. Mitglied Baukommission
Kurzbeschrieb Bauaufgabe
Die Schule Aesch benötigt in Kürze zusätzlichen Raum. Einerseits sind Schulraumbedürfnisse zur erfüllen; u.a. für 2 Kindergärten und 5 Primarschul-Klassen mit allen zugehörigen, schulbetrieblich nötigen Räumen, für die Tagesstruktur und für 1 Einfachturnhalle mit allen Nebenräumen. Andererseits soll das Bauvorhaben auch den Vereinen dienen und die evaluierten Raumbedürfnisse des Werkhofs sowie der Feuerwehr decken. Mangels anderer Möglichkeiten müssen auch diese Dienste ihren Standort künftig innerhalb der zu planenden Gesamtanlage und damit im Dorfzentrum haben.
Mit dem geplanten Vorhaben muss die Liegenschaft langfristig fit gemacht werden, denn die bestehenden Anlagen weisen Investitions-/ Ertüchtigungs- und Ersatzbedarf auf.
Alle obigen Aufgabenteile benötigen eine Gesamtbetachtung: Wichtig ist die Erfüllung des gesamten Raumbedarfs bei Einhaltung des Kostenrahmens.
Ziele des Bauvorhabens: Angesichts des Kostenrahmens, der spezifischen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse werden die Projektziele zum Bauvorhaben wie folgt skizziert:
– Erfüllung der vielfältigen Bedürfnisse nach Notwendigkeit bei durchgehender Kostenoptimierung.
– Ortsbaulich und nutzungskonform sowie betrieblich sorgfältige Disposition.
– Klärung des Umgangs mit dem Gebäudetrakt2, 1990 (Gesamtbetrachtung zu Projektintegration oder Abbruch).
– Architektonisch und konstruktiv angemessene, sorgfältige, schulgerechte, zweckmässige, dauerhafte Lösung.
– Tiefe Investitionskosten: Die konkreten Projektinhalte folgen den Prinzipien von «Design-to-Cost».
– Vermeidung/ Minimierung von verlorenen «Extra-Kosten» für Provisorien (Minimierung Provisoriumskosten).
– Tiefe Unterhalts- und Betriebskosten.
Simap-ID: 219435