Fern- und Reisebusterminal Neufeld, Bern
Selektives Verfahren
Neubrückstrasse 164, 3012 Bern
Bewerbung Präqualifikation
30.07.2026
Abgabe Konzeptstudie
17.12.2026
Programmbegutachtung
Begutachtung: Verfahren konform
Auftraggeber & Jury
Auftraggeber
- Direktion für Finanzen, Personal und Informatik, Immobilien Fonds Stadt Bern (Gemeinde/Stadt)
Fachrichter
- Thomas Pfluger, dipl. Architekt ETH SIA, Stadtbaumeister Bern (Vorsitz)
- Joseph Schwartz, Prof. em. Dr. sc. techn. dipl. Bauingenieur (Hoch- / Tief-bau), Dr. Schwartz Consulting AG, Zug
- Georg Rinderknecht, dipl. Architekt ETH BSA SIA, 10:8 Architekten GmbH, Zürich
- Pascale Akkerman, Landschaftsarchitektin HTL BSLA, XEROS Landschaftsarchitektur GmbH, Bern
- Madeleine Bodmer, dipl. Architektin ETH SIA, Hochbau Stadt Bern
Sachrichter
- Renate Rolli Sommaruga, Immobilien Stadt Bern (ISB) Eigentümerin
- Brigitte Gämperle, Tiefbau Stadt Bern
- Lukas Manuel Herren, Geschäftsführer AWAG (Betrieb)
Kurzbeschrieb Bauaufgabe
Das neue Fern- und Reisebusterminal ist ein wichtiger Ankunftsort für Reisende und ein zentraler Bestandteil der städtischen Infrastruktur.
Das zu erarbeitende Konzept soll die Idee eines neuen, zeitgemässen Fern- und Reisebusterminals für die Nutzenden aufzeigen. Ankommende und wegfahrende Personen können sich gut orientieren und fühlen sich rund um die Uhr sicher, sowohl auf dem Weg ins Areal, als auch bei längeren Wartezeiten auf dem Areal. Als neues Eingangstor zur Stadt Bern empfängt das Terminal Reisende mit einer offenen, übersichtlichen Struktur und guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr.
Das neue Busterminal bietet Platz für 6-10 Haltekanten und 6-10 Busparkplätze. Für den Betrieb (Warteraum, Sanitärräume, Fahrer*innen-Aufenthalt etc.) ist mit einer beheizten Nutzfläche von zwischen 80 und 180 m2 zu planen. Im Areal sind 4-5 Parkplätze, sog. Kiss- und Ride-Parkplätze für das Bringen und Abholen von Reisenden angeordnet. Möglicherweise kann ein Teil des Raumprogramms, wie Warte- und Sanitärräume, im best. P+R Neufeld integriert werden. Wildes bzw. längeres Parkieren ist mit geeigneten Mitteln zu verhindern. Weiter ist eine Publibike-Station im oder am Rand des Areals zu planen.
Nebst einer städtebaulich und freiraumplanerisch hochwertigen, terraingerechten Lösung stehen die Kostenoptimierung sowie die Wertigkeit und die klimaschonende Materialisierung im Fokus. Optionale Anforderungen wie Dachbegrünung und Einbau von Photovoltaik sind unter den genannten Aspekten zu überprüfen.
Das erstrangierte Konzept wird in den darauffolgenden Phasen mit Hochbau Stadt Bern und dem Fachwissen der Jury weiterentwickelt und umgesetzt.
Unterlagen: www.simap.ch (ID #38235-01)