Erweiterung Stationäre Behandlungsplätze, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Rheinau
Selektives Verfahren
Alleestrasse 70, 8462 Rheinau
Bewerbung Präqualifikation
15.12.2021
Abgabe Pläne
13.05.2022
Abgabe Modell
30.05.2022
SIA 142
Auftraggeber & Jury
Auftraggeber
- Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (Kanton)
Fachrichter
- Mark Darlington, Darlington Meier Architekten (Vorsitz)
- Moisès García, Christ & Gantenbein Architekten
- Fawad Kazi, Fawad Kazi Architekt
- Anne Uhlmann, BUR Architekten
- Mark Ziörjen, Schmid Ziörjen Architekten
- Andreas Hoffmann, Hoffmann & Müller Landschaftsarchitektur
- Roger Strub, ARE Denkmalpflege
- Beat Loosli, Raumfindung (Ersatz)
Sachrichter
- Fritz Frauenfelder, Dr., Direktor PTS, PUK
- Steffen Lau, Dr., Stv. Klinikdirektor, Chefarzt ZSFT PUK
- Markus Merz, CEO PUK
- Hans Jürg Patzen, DJI JuWe
- Renzo Simoni, Dr., Präsident Spitalrat, PUK
- Markus Voegeli, Direktor DFS, PUK
- Cordula Fries, Gesamtprojektleiterin Neubauten Rheinau, PUK (Ersatz)
Kurzbeschrieb Bauaufgabe
Auslöser für die notwendige Weiterentwicklung des Klinikareals Neu-Rheinau bzw. einer baulichen Erweiterung ist die anhaltend hohe Nachfrage nach forensischen Behandlungsplätzen im Kanton Zürich und in der Schweiz.
Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK) und die Klinik für forensische Psychiatrie (KFP) verfolgen zwei strategische Ziele. Einerseits soll das moderne forensische Behandlungs- und Kompetenzzentrum mit universitärer Anbindung weiterentwickelt werden. Dies bedingt eine Zentrumsbildung der forensischen Leistungen, heute dezentral auf dem Areal verteilt und die Realisation eines Neubaus «mittlere» Sicherheitsstufe. Andererseits verfügt die PUK, als einzige Institution in der Schweiz, über einen Sicherheitstrakt für die Behandlung von forensischen Patienten und leistet daher bereits heute mit überregionalen Angeboten und einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit. Nach Erstellung der «mittleren» Sicherheitsstufe kann die PUK als einzige Klinik in der Schweiz alle Sicherheitsstufen mit einem umfassenden Behandlungspfad anbieten.
Der strategische Gesamtnutzen des Projekts besteht in der
• Stärkung des Zentrums für Stationäre forensische Therapie (ZSFT)
• Aufbau einer innovativen, zielführenden psychiatrischen stationären Versorgungskette von forensischen
Patienten mit dem Ziel einer Verkürzung der Liegezeiten bzw. eines rascheren Transfers
zwischen den Sicherheitsstufen.
• Entwicklung von betrieblichen und infrastrukturellen Synergien der stationären Behandlung der
Patienten.
• Ausbau der Markt- und Wettbewerbsfähigkeit
Simap-ID: 229598