Erweiterung Gewerbe JVA Lenzburg
Selektives Verfahren
Ziegeleiweg 13, 5600 Lenzburg
Bewerbung
29.11.2021
Abgabe
28.02.2022
Auftraggeber & Jury
Auftraggeber
- Kanton Aargau, DFR, Immobilien Aargau (Kanton)
Fachrichter
- Frank Gysi, Teamleiter Immobilien Aargau, DFR
- Reto Nussbaumer, Leiter Denkmalpflege Kanton Aargau, BKS
- Peter Frei, Geschäftsleiter Frei Architekten Aarau
Sachrichter
- Hans Peter Fricker, Generalsekretär DVI (Vorsitz)
- Markus Richner, Sektionsleiter Infrastruktur und Logistik, DVI
- Pascal Payllier, Abteilungsleiter Amt für Justizvollzug, DVI
- Marcel Ruf, Direktor JVA Lenzburg, DVI
- Christoph Hug, Leiter Gewerbe und Finanzen JVA Lenzburg, DVI
Kurzbeschrieb Bauaufgabe
Im Jahr 2017 wurden die Rahmenbedingungen sowie die Potentiale der Betriebe der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lenzburg mittels einer Studie analysiert und verschiedene strategische Stossrichtungen aufgezeigt, die in den Jahren 2018 und 2019 konkretisiert und bewertet wurden.
Eine breit zusammengesetzte Projektgruppe aus Mitarbeitenden des Stabs des Amts für Justizvollzug und der JVA Lenzburg hat die Entscheidungsgrundlagen erarbeitet. Der Regierungsrat stimmte den vorgesehenen Massnahmen für die Weiterentwicklung und die Optimierung der Gewerbebetriebe der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lenzburg im Juni 2020 zu.
Massnahme 1: Dislozierung und Erweiterung der heutigen Joghurterie und Bäckerei vom Untergeschoss (Flügel II und III) in den Hof (zwischen Flügle III und IV)
Massnahme 2: Ersatzneubau und Verkaufsflächenerweiterung des heutigen 5*-Ladens (ausserhalb der Anstalt).
Die zwei Teilprojekte sollen die architektonischen und denkmalpflegerischen Merkmale der bestehenden Fünfstern-Anlage stärken bzw. ergänzen, ohne einen Provisoriencharakter zu haben. Eine Systembauweise (Holz oder Metall bevorzugt) ist denkbar. Dabei soll eine hohe betriebliche Funktionalität erreicht werden, ohne die bestehenden Abläufe zu stören. Eine Unterordnung der technischen Anlagen im Fünfstern-Areal ist aufzuzeigen. Dabei ist die Technik teilweise im Gebäude und so wenig wie möglich auf dem Dach zu platzieren.
Erwartet werden Lösungsansätze, die niedrige Instandsetzungskosten aufweisen, sowie einen kostengünstigen Betrieb und Unterhalt ermöglichen. Eine energetische Verbesserung im Betrieb wird angestrebt.
Simap-ID: 226640