Die Gründersiedlung Hirschwiese wurde in den 50er-Jahren erbaut und kann die heutigen Zielsetzungen der Baugenossenschaft nur noch teilweise erfüllen. Zudem bestehen bauliche Reserven, die die Baugenossenschaft für die Zukunft nutzen möchte, um das 2044 auslaufende private Baurecht der Siedlung Lerchenberg kompensieren zu können. In die Arealerneuerung soll auch das mittig gelegene Grundstück der Familie Geering als private Bauträgerin integriert werden.
Anstelle der heutigen 151 Wohnungen sollen rund 280 bis 320 attraktive, zeitgemässe und bezahlbare Wohnungen mit unterschiedlichen Gemeinschaftsflächen für die Bewohnenden realisiert werden. Die gemeinschaftlich genutzten Flächen und die Gestaltung der Siedlung sollen das Zusammenleben fördern. Als weitere Nutzungen neben dem Wohnen, soll ein Doppelkindergarten der Stadt Zürich, die Geschäftsstelle der BGH und ein kleiner Anteil an Gewerbeflächen in der Planung berücksichtigt werden. Ziel ist eine autoarme Wohnsiedlung zu realisieren.