Die Aufgabenstellung besteht aus drei Teilaufgaben:
Die Teilaufgabe 1 – «Mehrzweckturnhalle» besteht aus der Umnutzung, Sanierung und Erweiterung der bestehenden Turnhalle zu einem mehrfachnutzbaren Raum für den Sportunterricht und für Grossanlässe der Schule. Im gleichen Zug soll die unbefriedigende Situation der Garderoben und weiteren Zusatzräumen für den Sportunterricht gelöst werden. Gleichzeitig bedarf es für die Erweiterung der Turnhalle einer angemessenen Vorzone und Nebenräume.
Die Teilaufgabe 2 – «Zwischenbau» besteht aus der Realisierung eines Schulleitungs- und Verwaltungszentrums sowie zusätzlicher Räume für die Gesamtschule. Die Bauherrschaft kann sich eine Umnutzung und Sanierung des Zwischenbaus vorstellen. Sollte sich zeigen, dass ein Ersatzneubau an gleicher Stelle einen markanten Mehrwert bringt, ist sie auch offen für solche Lösungen. Von den eingeladenen Teams wird auf alle Fälle eine sorgfältige Auseinandersetzung mit der bestehenden Bausubstanz erwartet.
Die geplante Erneuerung der genannten Bauten im Herzen der Schulanlage eröffnet die einmalige Chance, die Idee eines Schulcampus weiterzutreiben. Gleichzeitig soll durch den Rückbau des Pavillons das Sportangebot im Freiraum erweitert werden. Der Ersatz der wegfallenden Schulräume des Pavillons erfolgt mittels Rochaden im Hauptgebäude und ist damit nicht direkt Teil der Aufgabenstellung.
In diesem Sinne besteht die Teilaufgabe 3 – «Campus» aus dem Vernetzen, Zusammenbinden und Öffnen der Gebäude zueinander und aus der Gestaltung der Freiräume. Der Perimeter soll gesamtheitlich gedacht und entwickelt werden. Die bestehenden Grünflächen sollen erhalten, in ihrer Nutzung aber weiterqualifiziert und zugänglich gemacht werden.