Instandsetzung und Erweiterung Bündner Naturmuseum, Chur
Selektives Verfahren
Masanserstrasse 31, 7000 Chur
Bewerbung Präqualifikation
09.05.2025
Abgabe
26.09.2025
Programmbegutachtung
Begutachtung: Verfahren bedingt konform
Auftraggeber & Jury
Auftraggeber
- Hochbauamt Graubünden (Kanton)
Fachrichter
- Andreas Kohne, Kantonsbaumeister, HBA GR, Chur
- Elisabeth Boesch, Architektin, Zürich
- Andy Senn, Architekt, St. Gallen
- Andreas Bründler, Architekt, Basel
- Lisa Mäder, Architektin, Zürich
- Christoph Rothenhöfer, Architekt, Zürich (Moderation, Ersatz)
Sachrichter
- Dr. Carmelia Maissen, Regierungsrätin, Vorsteherin DIEM, Chur (Vorsitz)
- Simon Gredig, Stadtrat und Vorsteher Departement Bau, Planung und Umwelt, Chur
- Dr. Ueli Rehsteiner, Direktor Bündner Naturmuseum, Chur
- Simon Berger, Leiter Kantonale Denkmalpflege, Chur
- Orlando Nigg, StV. Generalsekretär DIEM, Chur (Ersatz)
Kurzbeschrieb Bauaufgabe
Das Bündner Naturmuseum bietet eine mehrheitlich optimale Struktur als Museumsbau. Die Räumlichkeiten decken die betrieblichen Anforderungen jedoch nicht mehr vollständig ab oder sind bereichsweise nicht nutzungskonform. Die klimatischen Bedingungen im Sommer und Winter sowie der UV-Schutz in den Ausstellungsräumen sind unzureichend. Der Gebäudezustand zeigt Handlungsbedarf in der Statik, Gebäudetechnik sowie der energetischen Anforderungen. Nach über 43 Jahren Betriebszeit erfordert das Museumsgebäude aus betrieblicher, aus sicherheitstechnischer sowie aus nachhaltiger Perspektive eine umfassende Instandsetzung.
Das zur Verfügung stehenden Raumangebot deckt die Anforderungen des Museumsbetriebs nicht mehr vollständig ab. Für die konservatorischen Aufgaben fehlen Arbeits- und Lagerflächen. Ebenfalls fehlen heute adäquate Räumlichkeiten für die Vermittlungstätigkeit des Museums sowie für Vorträge und Anlässe. Die Büroräumlichkeiten und Nebenräume im Museumsgebäude entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Die zukunftsgerichteten Anforderungen wurden in der Form eines Raumprogramms und einem Nutzungs- und Betriebskonzept in Zusammenarbeit mit der Nutzerschaft entwickelt. Die bestehende Struktur sowie das Grundstück lassen eine entsprechende Optimierung resp. Erweiterung zu.
Die detaillierte Aufgabenstellung mit einem differenzierten Raumprogramm sowie die für die Aufgabenstellung relevanten Grundlagen werden mit dem Wettbewerbsprogramm in der zweiten Phase an die selektionierten Generalplanungsteams abgegeben. Folgende Angaben dienen einer Einschätzung des Umfangs der Aufgabe:
– Instandsetzung von ca. 2250 m2 NF
– Erweiterung um ca. 700 m2 NF
– Kostenrahmen von ca. 23 Mio. Franken inkl. MWST (BKP 1–9)