Zentrum Rund ums Alter Naters
Offenes Verfahren
2 Naterlochweg, 3904 Naters
Publikationsdatum
17.11.2017
Auftraggeber
Stiftung Seniorenzentrum Naters und Stiftung Zentrum Rund ums Alter Naters
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Anton Ruppen, Adjunkt des Kantonsarchitekten DHDA, Sitten (Vorsitz)
- Markus Schäfer, Architekt MScie, MArch, SIA | Reg.A, Zürich
- Leentje Walliser, Architektin dipl. Arch. UG, Brig-Glis
- Norbert Russi, Architekt ETH, MSc, Baltschieder
- Philipp Jordan, Architekt DHDA, Sitten (Ersatz)
Sachrichter
- Albert Bass, Stiftungsratspräsident, Naters
- Manfred Holzer, Stiftungsratsmitglied, Naters
- Reinhard Venetz, Direktor Seniorenzentrum Naters, Naters
- Beat Lochmatter, Stiftungsratsmitglied, Naters (Ersatz)
- Felix Ruppen, Stiftungsratsmitglied, Naters (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Mit dem Projektwettbewerb soll ein angemessenes Projekt für den Neubau des Zentrums Rund ums Alter in Naters gefunden werden. Der Neubau wird, mit Einbezug der bestehenden Häuser, das vorhandene Angebot mit 25 betreuten Wohnungen, einer Tages- und Nachtstruktur, 21 zusätzlichen Langzeit- und Kurzaufenthaltsbetten sowie einem Therapie- und Beratungsangebot vervollständigen. Die beiden Häuser Sancta Maria und St. Michael werden räumlich zusammengeführt und miteinander verbunden. Doppelspurigkeiten sollen reduziert werden.
Durch das Anbinden einer Tagesstruktur für schul- und familienergänzende Kinderbetreuung führt man sämtliche bestehenden Strukturen der Gemeinde an einem Ort zusammen.
Von den 18 im Rahmen des Architekturwettbewerbs eingereichten Projekten wurde das Projekt «Stelle» von der ARGE Stephan Pfeiffer Architekt und Diana Zenklusen Architektin zur Weiterbearbeitung und Ausführung ausgewählt.
Zwei ineinandergreifende Sterne werden in einen mit Wegen, Wiesen und Bäumen besetzten Park gebaut. Die Zacken der Sterne richten sich in alle Himmelsrichtungen. Aus jeder betreuten Wohnung lässt es sich in zwei Richtungen blicken. Die Zimmer sind gross geschnitten und erlauben verschiedene Möblierungsvarianten. Das Projekt überzeugt durch eine grosse Klarheit, sowohl auf städtebaulicher und organisatorischer als auch auf architektonischer Ebene. An der Landstrasse entsteht ein Kurpark, der für eine Aufwertung für alle Bewohnenden sorgt.
Aus Sicht der Brandschutzvorschriften und der Gewerbeorganisation braucht das untere und obere Erdgeschoss eine Überarbeitung. Auch vermag die Tag-Nacht-Struktur weder bezüglich ihrer Lage noch hinsichtlich ihrer Ausgestaltung zu überzeugen. Generell sollten die der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen zugedachten Räume intensiv weiterbearbeitet werden. Aus diesen Gründen wird «Stelle» mit einem ersten Ankauf und ersten Rang dotiert.