Das Team von toblergmür Architekten und Studio Vulkan hat den von Giroud Olma ausgelobten Studienauftrag im Einladungsverfahren für eine neue Wohnüberbauung an der Sälistrasse in Olten gewonnen.
Den Autoren war wichtig, bestehende Achsen und Wege weiterzuführen und durch Aufenthaltsqualitäten zu stärken. So entsteht eine rhythmisierte Abfolge von Strassen und Plätzen, die Orientierung schafft.
Die Idee zeigt sich in zwei eigenständigen Strukturen: Im Osten formen zwei winkelartige Baukörper einen grosszügigen Hofrand. Ein weiterer Bau ist nach Nordosten um 90 Grad gedreht, schafft einen kleinen Platz und stärkt die Ostachse. Gegen Südwesten ergänzt eine grössere, zweiflüglige Struktur an der Hangkante das Gegenüber.
Der Entwurf beinhaltet rund 175 Wohnungen in einem klaren städtebaulichen Ensemble und nimmt den Charakter des Ortes auf. Die Jury würdigte insbesondere die hohe räumliche Qualität und die funktionale Klarheit. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium)