Wohnüberbauung Baufelder C+D mit Bauteil-Wiederverwendung, Areal Walkeweg Nord Basel
Offenes Verfahren
Walkeweg Nord, 4053 Basel
Publikationsdatum
12.05.2023
Auftraggeber
Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Städtebau & Architektur, Hochbauamt
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Beat Aeberhard, Dipl. Architekt ETH / MS AUD SIA, Kantonsbaumeister BS (Vorsitz)
- Marianne Baumgartner, Dipl Architektin ETH BSA SIA, Camponovo Baumgartner
- Christian Inderbitzin, Dipl. Architekt ETH BSA SIA, Prof. am KIT Edelaar Mosayebi Inderbitzin
- Sonja Müller, Landschaftsarchitektin FH BSLA, META Landschaftsarchitektur
- Susanne Vécsey, Dipl. Architektin ETH, Vécsey Schmidt Architekten BSA SIA
- Jürg Degen, Abteilungsleiter Städtebau, Bau- und Verkehrsdepartement BS (Ersatz)
Sachrichter
- Christina Bronowski, Leiterin Entwicklung, Immobilien Basel-Stadt
- Ulrike Gölker Zeugin, Dipl. Ing. Raumplanung, Zeugin-Gölker Immobilienstrategien GmbH
- Andreas Herbster, Geschäftsleiter, Wohnstadt
- Jonathan Koellreuter, Leiter Portfoliomanagement, Immobilien Basel-Stadt
- Gerold Perler, Leiter Wohnen, Abteilung Hochbau, Bau- und Verkehrsdepartement BS (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Bis 2026 realisiert der Kanton Basel-Stadt im Rahmen des Wohnbauprogramms 1000+ auf dem Entwicklungsareal Walkeweg über 100 preisgünstige Wohnungen und ein integriertes Migrationszentrum nach ökologischen und sozial nachhaltigen Gesichtspunkten. Das Planungsteam Parabase, Monotti Ingegneri Consulenti und USUS Landschaftsarchitektur konnte den Projektwettbewerb für die Wohnüberbauung Baufelder C+D für sich entscheiden.
Das Siegerprojekt «Elementa» überzeugte insbesondere durch seine kräftige Ästhetik, die durch den konsequenten Einsatz von wiederverwendeten Bauteilen erzeugt wird. Die maximal viergeschossigen Wohnhäuser werden fossilfrei beheizt und der benötigte Strom wird zu einem grossen Teil von einer eigenen Photovoltaik-Anlage erzeugt. Doch das Projekt geht einen Schritt weiter: Die Immobilien werden nicht nur energiearm betrieben, sondern auch umweltschonend gebaut. Indem Bauteile aus rückgebauten kantonalen Liegenschaften wiederverwendet werden, wird sogenannte «graue Energie» eingespart: Sowohl als Tragstruktur der Gebäude sowie zur Gestaltung der Fassade setzt das Siegerprojekt Betonelemente aus dem Rückbau des Lysbüchel-Parkhauses ein. Diese als «Re-Use» bezeichnete Methode wurde in der Schweiz erstmals in einem Architekturwettbewerb dieser Grössenordnung angewandt. (Text aus der Medienmitteilung)