Umgebungsgestaltung Kronenareal, Dietikon
Offenes Verfahren
Kronenplatz 1, 8953 Dietikon
Publikationsdatum
09.10.2024
Auftraggeber
Stadt Dietikon Hochbauabteilung
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Markus Schaefer, Architekt, Zürich, Mitglied im Baukollegium (Vorsitz)
- Robin Winogrond, Landschaftsarchitektin, Zürich
- Lars Ruge, Landschaftsarchitekt, Zürich
- Lukas Buol, Architekt, Basel
- Caroline Fiechter, Architektin, Zürich, Mitglied im Baukollegium
- Peter Baumgartner, Stadtarchitekt, Leiter Hochbauabteilung
Sachrichter
- Roger Bachmann, Stadtpräsident Dietikon
- Anton Kiwic, Stadtrat, Hochbauvorsteher
- Lucas Neff, Stadtrat, Infrastrukturvorsteher
- Kerstin Camenisch, Mitglied im Gemeinderat, Mitglied der Kernzonenkommission
- Markus Erni, Mitglied im Gemeinderat, Mitglied der Kernzonenkommission
- Daniela Saxer, Projektleitung Hochbauabteilung (Ersatz)
- Irene Brioschi, Kultur (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team um Skala Landschaft Stadt Raum und S2 Architekten hat den Projektwettbewerb für die Umgebungsgestaltung Kronenareal in Dietikon gewonnen.
Das Siegerprojekt «Back to the Roots» überzeugt durch eine sensible und poetische Gesamtvision des historischen Areals. Wenige Elemente fügen sich zu einem stimmigen Ganzen, das zwischen notwendiger Funktionalität und gewünschter Identität vermittelt. Die Verfasser verstehen das Kronenareal als Teil eines Freiraumnetzes. Als solches setzten sie es in Beziehung zu den belebten Fussgängerzonen der Innenstadt im Osten und, wo erlaubt, zur Reppisch im Westen.
Der chaussierte Zehntenplatz bildet ein Pendant zum Garten des Restaurants Krone und schafft einen öffentlichen Aufenthaltsbereich, der zusammen mit der Scheune eine Einheit ergibt. Ein Brunnen als besonderes Element lockt und belebt den Platz. Die Pergola setzt einen Akzent, ohne die Sicht auf die Scheune zu verdecken.
Der Hedingerplatz wird im Sinne einer Allmend als offene, chaussierte Fläche für multifunktionale Nutzungen definiert. Dadurch wird der Eindruck eines Parkplatzes minimiert. Die vorhandenen ausdruckskräftigen und raumbildenden Föhren vermitteln zwischen den gegenüberliegenden Neubauten und dem historischen Ort. Sie sollen in die künftige Gestaltung integriert werden. (Text: Medienmitteilung)