Umbau und Erweiterung Sewenhütte SAC
Einladungsverfahren
Seewenhütte, 6485 Meien
Publikationsdatum
29.05.2024
Auftraggeber
SAC Sektion Pfannenstiel
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Lilitt Bollinger, Architektin ETH BSA
- Simone Hänggi, Landschaftsarchitektin HTL/BSLA
- Detlef Horisberger, Architekt HTL, SIA, BSA, SAC-Hüttenkommission
- Ulrich Delang, Architekt EPFL SIA SWB, Bereichsleiter Hütten SAC (Moderation)
- Diana Zenklusen, Architektin, SAC-Hüttenkommission (Ersatz)
Sachrichter
- Erika Manser, Präsidentin SAC Sektion Pfannenstiel (Vorsitz)
- Daniel Schweizer, Hüttenobmann SAC Sektion Pfannenstiel
- Bruno Bebie, Hüttenverwalter Sewenhütte, SAC Sektion Pfannenstiel
- Rahel Zangerl, Finanzen Sektion Pfannenstiel (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team um Staufer & Hasler Architekten aus Frauenfeld hat den Studienauftrag im Einladungsverfahren für den Umbau und die Erweiterung der SAC Sewenhütte für sich entschieden.
Die bestehende Hütte des Architekten Jakob Eschenmoser soll nur minimal umgebaut und mit einem von der Hangkante abgedrehten, typologisch ebenso funktionalen Leichtbau erweitert werden. Der eingeschossige, ostseitige Anbau steht nur punktuell auf dem Boden, die Topographie fliesst unten dem Anbau durch. Die Untersicht wird im Nahbereich einsehbar. Diesem Umstand trägt das Projekt mit einer ausgesprochen sorgsamen Gestaltung der Konstruktionselemente Rechnung. Aus der Ferne wirkt die Auskragung zurückhaltend. Der niedrige Anbau mit der Holzfassade ordnet sich dem Bestand unter und integriert sich sehr gut in das Landschaftsbild.
Das Projekt überzeugt mit seiner klaren Haltung: Minimaler Eingriff im Bestand und in der Landschaft, sorgfältig und präzis gewählter Standort für die Erweiterung, einfacher und rationell strukturierter Kubus mit einer durchdachten Konstruktion. Von allen Projekten hat dieses die mit Abstand kleinste Neubauvolumetrie und die niedrigsten prognostizierten Erstellungskosten. Materialwahl (ReUse-Stahlträger und Holz) und Erstellungsart orientieren sich an den Anforderungen des zirkulären Bauens. Nur die Auflager aus Beton sind mit dem Baugrund fest verbunden und überdauern wohl den Lebenszyklus des Gebäudekomplexes. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium.ch)