Umbau und Erweiterung Etzlihütte
Einladungsverfahren
Etzlihütte, 6475 Silenen
Publikationsdatum
24.04.2024
Auftraggeber
SAC Sektion Thurgau
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Lilitt Bollinger, Architektin ETH BSA, Nuglar-St. Pantaleon
- Rita lllien, Landschaftsarchitektin HTL SIA, Zürich
- Detlef Horisberger, Architekt HTL, SIA, BSA, SAC-Hüttenkommission
- Ulrich Delang, Architekt EPFL SIA SWB, Bereichsleiter Hütten SAC (Moderation)
- Hanspeter Bürgi, Architekt ETH SIA FSU, Präsident SAC-Hüttenkommission (Ersatz)
Sachrichter
- Heinz Neeser, Co-Präsident SAC Sektion TG
- Gerhard Vogelbacher, Hüttenobmann SAC Sektion TG
- Holger Lange, Finanzen SAC Sektion TG, Projektleiter
- Thomas Huber, SAC TG, Bau- und Hüttenkommission, Elektrofachmann (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team Baumann Lukas Architektur hat den Studienauftrag im Einladungsverfahren für den Umbau und die Erweiterung der SAC Etzlihütte gewonnen.
Der Projektbeitrag transformiert das historisch gewachsene Konglomerat der verschiedenen Bauetappen mit präzisen volumetrischen Eingriffen zu einer neuen kongruenten Gesamtform. Ausgangspunkt für den Entwurf ist der steinerne Ausdruck des südwestlichen Gebäudekörpers aus den 70er Jahren sowie eine umfassende und stringente landschaftliche Kontextanalyse. Das einfache und bereinigte Gesamtvolumen aus Bestand und Erweiterung stellt einen sehr verträglichen Eingriff in die Landschaft dar. Die Erweiterung konzentriert sich auf einen minimalen Fussabdruck beim nordseitigen Gebäudewinkel und entwickelt sich mit zwei gegenläufigen Dachüberformungen in die Vertikale. Es prägt somit das neue Erscheinungsbild der zukünftigen Etzlihütte. Aus landschaftlicher und volumetrischer Sicht wird der sockelartige Südostanbau folgerichtig rückgebaut. In der Sektion wird dieser Abbruch jedoch kritisch und bezüglich der Akzeptanz kontrovers diskutiert.
Obwohl das geforderte Kostenziel der Erstellungskosten überschritten wird, bleibt die bestehende Bausubstanz wo immer möglich erhalten und die bauliche Erweiterung ist grundsätzliche kompakt gehalten und respektiert das umgebende Terrain und die Topographie. In der Gesamtbeurteilung würdigt das Beurteilungsgremium den sehr sorgfältigen Entwurf als sehr gute Grundlage für die weitere Projektentwicklung. (Text: Jurybericht)