Überführung Bernstrasse Ost, Suhr
Selektives Verfahren
Bernstrasse Ost, 5034 Suhr
Publikationsdatum
22.02.2019
Auftraggeber
Kanton Aargau
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Peter Biehler, Kt. Aargau, Abteilung Tiefbau, Leiter Kunstbauten Erhaltungsmanagement
- Roberto Scappaticci, Kt. Aargau, Abteilung Tiefbau, Projektleiter
- Jakob Riediker, SBB, AG Projektleiter Brückenbau
- Albin Kenel, Hochschule Luzern HSLU, Leiter Institut für Bauingenieurwesen IBI
- André Stapfer, Büro «Landschaft und Natur», Ehem. Prof. für Landschaftsökologie HSR
- Jachen Könz, Jachen Könz Studio di architettura, Architekt
Sachrichter
- Matthias Adelsbach, Kt. Aargau, Abteilung Tiefbau, Stv. Kantonsingenieur Kanton Aargau (Vorsitz)
- Thomas Baumann, Gemeinde Suhr, Gemeinderat
- Lukas Sigrist, Gemeinde Suhr, Bauverwalter
Wettbewerbsresultat
Der Verkehrsfluss der Bernstrasse Ost von und nach Suhr wird durch den Bahnübergang am Siedlungsrand massiv beeinträchtigt. Schon heute sind die Schliesszeiten der Barrieren sehr lang. Deshalb soll mit der Ostumfahrung eine Überführung errichtet werden, die westlich der Bahngleise die Bernstrasse aufnimmt und östlich davon an die neue Umfahrungsstrasse anbindet.
Das Preisgericht empfiehlt das Projekt «Integral» einstimmig zur Weiterbearbeitung. Die vorgeschlagene Lösung zeichnet sich durch eine langgezogene Linienführung aus, die mit Selbstverständlichkeit die Fahrtrichtung aufnimmt. Der Anschluss der Umfahrungsstrasse und der Ortseinfahrt Suhr findet in einem Kreisel nahe der Wynabrücke statt. Die Wahl der linearen Führung mit Kreisel ergibt eine überzeugende Einfügung in die Topographie, die dem Landschaftsraum seine Kontinuität belässt. Die Anschlussbauten konzentrieren sich in einem bereits bebauten Bereich um den Kreisel.