Mit den fünf Ersatzneubauten sollten wiederum Bauwerke von aktuell hoher technischer und architektonischer Qualität in Kontext mit einer sehr guten Einbindung entstehen. Das Siegerprojekt «Lingia cotschna» sieht für alle Hauptbrücken einen Trogquerschnitt mit oben liegendem Tragwerk vor. Es sind Brücken, die sich bescheiden und zurückhaltend in die Umgebung einfügen. Den Ausschlag gab vor allem die grosszügige konzeptionelle Geste. Aus dem Bauablauf begründet, erhalten die neuen Brücken eine leicht vergrösserte Spannweite. Die daraus resultierenden grösseren lichten Öffnungen bewertet die Jury aus optischer, verkehrstechnischer und gestalterischer Sicht als vorteilhaft.