Gewonnen hat das Team von Peter Moor und raderschallpartner mit dem Projekt «Dreiteiler». Der Name ist Programm: Das Schwimmbad besteht aus drei harmonisch gefügten Volumen, die geschickt in die Umgebung zwischen Wohnbauten und Eishalle gesetzt wurden. Die Dreiteilung des Baukörpers gibt unmittelbar Aufschluss über seine innere Organisation und die clevere Wegeführung im Gebäude überzeugte die Jury. Die Staffelung bricht einerseits optisch die Gebäudelängen und ermöglicht andererseits die Verzahnung des Hallenbads mit dem Aussenraum. Die «neue Fuge», wie der Freiraum im Jurybericht bezeichnet wird, setzt sich zum See hin als von vielen Bäumen begleiteter Strandweg fort und zeigt damit ein langfristiges Denken in Bezug auf den Masterplan. (Text: Jennifer Bader)