Schweizer Memorial für die Opfer des Nationalsozialismus, Bern
Selektives Verfahren
Casinoplatz, 3011 Bern
Publikationsdatum
24.09.2026
Auftraggeber
Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, Abteilung Frieden und Menschenrechte
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Madeleine Schuppli, Kuratorin, Autorin, Lehrbeauftragte (Vorsitz)
- Pascal Hufschmid, Direktor Musée international de la Croix-Rouge et du Crois-sant-Rouge, Kunsthistoriker
- Peter Gautschi, Prof. PH Luzern; Experte für Public History und Bildungsme-dien; Geschichtsvermittlung
- Brigitte Sion, Anthropologin / Museologin, Mitglied des wissenschaftli-chen Beirats mehrerer Gedenkstätten
- Christina Späti, Professorin Universität Freiburg, Historikerin
- Nicole Schweizer, Kuratorin für zeitgenössische Kunst, Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne
- Bernhard Aebi, Aebi & Vincent Architekten Bern, Architekt BSA FSAI SIA
- Tobias Würsch, Stv. Amtsleiter Stadtgrün Bern, Landschaftsarchitekt
- Melik Ohanian, Kunstschaffender
- Stefan Burger, Kunstschaffender (Ersatz)
Sachrichter
- Tim Enderlin, Chef der Abteilung Frieden und Menschenrechte, Eidgenös-sisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA
- Carine Bachmann, Direktorin Bundesamt für Kultur BAK
- Marieke Kruit, Stadtpräsidentin Stadt Bern
- Alec von Graffenried, Gemeinderat Stadt Bern
- Ralph Friedländer, Präsident Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG
- Gregor Spuhler, Leiter Archiv für Zeitgeschichte ETH Zürich Publikation Präqualifikation Wettbewerb Realisierung Sachpreisrichter/-innen
- Nicolas de Torrenté, Projektleiter, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Im internationalen Wettbewerb wurde «unfolded minute» von Schürch & Koellreuter, Jannik Giger, Rahel Zaugg und ASA + SAGA als erster nationaler Erinnerungsort für die Opfer des Nationalsozialismus mit Bezug zur Schweiz ausgewählt.
Auf der Casinoterrasse in Bern verbindet das Projekt eine Klangwand mit einer Informationsanlage und einem Forum. Die städtebaulich prägnante und künstlerisch eigenständige Gestaltung schafft einen öffentlichen Ort der Erinnerung und des Austauschs. Die Verbindung von Klang, Raum und Vermittlung ermöglicht eine sinnliche und gegenwartsbezogene Auseinandersetzung mit Erinnerung, Verantwortung und Gegenwart. (Text: Redaktion espazium)