Schulanlage Rietacker / Gemeindesaal, Seuzach
Selektives Verfahren
Ohringerstrasse 16, 8472 Seuzach
Publikationsdatum
20.08.2024
Auftraggeber
Gemeinde Seuzach
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Tobias Lindenmann, dipl. Architekt USI SIA, Adrian Streich Architekten AG, Zürich
- Michael Bosshard, dipl. Architekt ETH SIA, Camenzind Bosshard Architekten AG ETH SIA, Zürich
- Urs Baumgartner, Landschaftsarchitekt HTL BSLA SIA, Vetschpartner Landschaftsarchitekten AG
- Catherine Blum, dipl. Ing. FH Landschaftsarchitektur, Blum FreiRaumPlanung GmbH, Schaffhausen
- Daniel Krebs, dipl. Bauingenieur FH, Artischock.eco GmbH, Winterthur (Ersatz)
- Stephan Schubert, dipl. Ing. Landschaftsarchitekt FH BSLA, Raumplaner, Planpartner AG, Zürich (Ersatz)
Sachrichter
- Manfred Leu, Gemeinderat und Präsident
- Marcel Fritz, Gemeinderat und erster Vizepräsident
- Egon Watzlaw, Gemeinderat und Präsident Schulpflege (Ersatz)
- Christian Amsler, Schulleiter
- Aline Kramer, Vertretung Lehrerinnen und Lehrer (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die Gemeinde Seuzach plant für die Primarschulanlage Rietacker einen Ersatzneubau mit Tagesstrukturen und einem Gemeinde-Mehrzwecksaal. Als Sieger aus dem Studienauftrag ging das Projekt des Architekturbüros Atelier Brandau Ciccardini aus Luzern hervor.
Beim Siegerprojekt formen zwei Neubauten zusammen mit der Sporthalle einen öffentlichen Platz zur Ohringerstrasse. Der Gemeindesaal ist mittig auf den gut proportionierten Platz ausgerichtet. Im Osten bildet der neue Schulbau die Flanke zum Hartplatz. Die Tagesstruktur ist im Obergeschoss des Gemeindesaals angeordnet und verleiht zusätzliche Öffentlichkeit. Durch die schulische Nutzung im Gemeindesaal wird dieser wie selbstverständlich in den Alltag im Rietacker eingebunden. Die Grosszügigkeit der Grünanlage bleibt auch mit den beiden Neubauten erhalten. Die ausgeprägten Grünräume von der Ohringerstrasse bis zum Püntenweg verleihen auch der neuen Situation eine starke Identität.
Neben der Funktionalität überzeugte das Beurteilungsgremium auch die Wirtschaftlichkeit und die städtebauliche Architektur. (Text: Medienmitteilung und Jurybericht)