Schulanlage Pünten, Stallikon
Selektives Verfahren
Püntenstrasse 43, 8143 Stallikon
Publikationsdatum
02.04.2024
Auftraggeber
Schule Stallikon
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Peter Ess, Architekt FH/SIA (Vorsitz)
- Hans-Rudolf Metzger, Architekt, Mitglied Baukommission
- Manuel Burkhardt, dipl. Arch. ETH/SIA
- Iris Tijssen, dipl. Landschaftsarchitektin FH
- Peter von Känel, dipl. Ing. Raumplaner FH, SIA, Reg. A (Ersatz)
Sachrichter
- Ingrid Spiess, Gemeinderätin und Schulpräsidentin
- Werner Michel, Schulpflege
- Valérie Battiston, Gemeindepräsidentin
- Edith Blum, Schulleiterin (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Um den Schulraumbedarf zu decken, beabsichtigt die Schule Stallikon auf dem Areal Pünten ein neues Schulhaus, eine Mehrzweckhalle und im angrenzenden Freiraum Sportplätze und Freizeiteinrichtungen zu erstellen.
Für die Schulanlage und die Mehrzweckhalle samt dazugehörigem Umschwung wird das Projekt «Azoamicus» von Niedermann Sigg Schwendener Architekten mit Uniola Landschaftsarchitektur zur Weiterbearbeitung und Ausführung empfohlen.
Der Projektvorschlag sieht zwei in ihrer Volumetrie und Formensprache verwandte Baukörper vor, die sich an den bestehenden Gebäudefluchten orientieren und diese weiterführen. Insgesamt überzeugt das Projekt mit seinem städtebaulichen Konzept des Weiterbauens und durch die stimmige Verknüpfung von Nutzungen und Aussenräumen.
Für die Freizeit- und Sportanlage wird das Projekt «Quartett» von Diagonal Architekten mit SIMA | BREER zur Weiterbearbeitung und Ausführung empfohlen. Als Auftakt zum Ortseingang wird man empfangen von einem dichten Baumkörper. Entlang der Strasse wird unter den Gehölzen der Pumptrack organisiert, die beiden Sportfelder liegen zur besseren topografischen Einbettung abgedreht zueinander dahinter. Zwischen den Sportfeldern entsteht ein kleiner Platz. Am nördlichen Ende des Areals kommt ein Park mit Pavillon zu liegen. Die subtile Einpassung und Gestaltung der Freizeit- und Sportanlage in den anspruchsvollen Landschaftsraum sowie die schlüssige Verknüpfung mit dem Freiraum der Schule ist sehr überzeugend. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium.ch)