Schulanlage Dorf, Root
Selektives Verfahren
Schulstrasse 18, 6037 Root
Publikationsdatum
01.02.2023
Auftraggeber
Gemeinde Root
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Mauritius Carlen, MA ZFH Architektur SIA, Scheitlin Syfrig Architekten AG Luzern
- Liliane Haltmeier, dipl. Architektin ETH, HALTMEIER KISTER ARCHITEKTUR GMBH Zürich
- Dan Semrad, Dipl. Architekt ETH/FSAI/SIA, CSL Partner Architekten AG Baar
- Toni Weber, Landschaftsarchitekt HTL/BSLA/SIA, w+s Landschaftsarchitekten AG Solothurn
- Marco Wüst, Präsident der Kommission Raumplanung, Umwelt und Verkehr (Ersatz)
Sachrichter
- Stefan Hoffmann, Gemeinderat Bildung
- Patrick Meier, Gemeinderat Finanzen + zentrale Dienste
- Michael Lütolf, Rektor Schule Dorf Root
- Heinz Schumacher, Gemeindepräsident (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die Aufgabenstellung des Projektwettbewerbes umfasste den Neubau einer Dreifachturnhalle mit Schulräumen für die Sekundarstufe und die Umnutzung der bestehenden Turnhalle Widmermatte 2 in Tagesstruktur Root (TARO) und Musikräume. Des Weiteren war der Aussenraum zu den Erweiterungsbauten neu zu konzipieren und eine Abhängigkeit zu den bestehenden Aussensportanlagen zu schaffen.
Das Projekt «THEODORA» von Bürgi Burkhard von Euw setzt überzeugend in der Tradition der bisherigen Schulhausbauten einen dritten Haupttrakt vor einen dritten Pausenhof in die terrassierte Umgebung. Der Neubau tritt wegen seinem grossen Volumen prominent in Erscheinung. Er ist bezüglich der Bestandesbauten gelungen zurückversetzt und erweitert die Pausenhoflandschaft auf eine grosszügige, zusammenhängende und wünschenswerte Weise. Die hangseitigen Sportanlagen werden durch eine Erschliessungsachse zwischen der Widmermatte und dem Neubau, sowie der oberen Erschliessung der Sekundarschule und einer Querverbindung ausgehend von der Hagenmattstrasse, präzise in die Schulanlage eingebunden.
Das Projekt Theodora besticht durch seine präzise städtebauliche Haltung, die überzeugenden Aussenräume und spannende Grundrissdisposition. Der kompakte Baukörper ist sorgfältig gestaltet und fügt sich harmonisch in die Bestandesbauten ein. Die Konstruktion ist sorgfältig konzipiert und die Auseinandersetzung mit Energie und Nachhaltigkeit ist interessant. Das Projekt stellt eine schlüssige und eigenständige Lösung für die Erweiterung der Schulanlage dar und wird zur Weiterbearbeitung empfohlen. (Text: Jurybericht)