Schulanlage Brunnenhof Zürich, Etappe 2 Ersatzneubau
Offenes Verfahren
Brunnenhofweg 30, 8057 Zürich
Publikationsdatum
19.07.2024
Auftraggeber
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Jeremy Hoskyn, Amt für Hochbauten (Vorsitz)
- Christine Enzmann, Amt für Städtebau
- Pascale Guignard, Architektin, Zürich
- Annette Spillmann, Architektin, Zürich
- Jürg Zollinger, Landschaftsarchitekt, Zürich
- Kai Zipse, Architekt, Basel (Ersatz)
Sachrichter
- Gabriela Rothenfluh, Präsidium der Kreisschulbehörde Waidberg der Stadt Zürich
- Marcel Handler, Schulamt
- Jennifer Dreyer, Immobilien Stadt Zürich
- Benjamin Leimgruber, Immobilien Stadt Zürich
- Andreas Aeschlimann, Quartierverein Unterstrass (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die Sekundarschule im ehemalige Radiostudio Brunnenhof soll bis 2030 erweitert werden. Das Siegerprojekt von Studio Urbaite und Michel Frey Landschaftsarchitekten aus Zürich findet neue Antworten auf die Herausforderungen des Bauens auf dem Weg zu Netto-Null.
Der im Siegerprojekt «Die zwei Türme» vorgeschlagene kompakte viergeschossige Neubau für weitere sechs Sekundarschulklassen sowie zwei Einfachturnhallen grenzt direkt an das bestehende denkmalgeschützte Gebäudeensemble des ehemaligen Radiostudios an und soll den bestehenden Westtrakt an der Ecke zur Hofwiesenstrasse bis 2030 ersetzen.
Im Erdgeschoss des Neubaus sind die Räume für die Betreuung, das Werken und Teamräume für Lehrpersonen angeordnet. Die Schulcluster für die zusätzlichen sechs Sekundarschulklassen finden im 1. Obergeschoss Platz. Zwei Einfachsporthallen sind oberirdisch im 2. und 3. Obergeschoss übereinandergestapelt. Dank einem separaten Zugang sind sie auch unabhängig vom Schulbetrieb nutzbar. Zwei Allwetterplätze – einer auf Strassenniveau und einer auf dem Schulhausdach – ergänzen das Angebot und stehen der Quartierbevölkerung ausserhalb der Unterrichtszeiten zur Verfügung.
Der Neubau im Minergie-P-ECO-Standard setzt seinen Fokus klar auf die ökologische Nachhaltigkeit. Er ist in Holz geplant, statisch optimiert und kommt ohne unterirdisches Volumen aus. Die Treibhausgasemissionen in der Erstellung und im Betrieb sind im Vergleich zu den anderen rangierten Projekten bedeutend tiefer. Dank dem Anschluss des Neubaus ans Fernwärmenetz und einer überdurchschnittlich grossen Photovoltaikanlage an der Fassade wird eine fossilfreie Energieversorgung künftig sichergestellt. (Text: Medienmitteilung Stadt Zürich)