Sanierung und Erweiterung Primarschule Lerchenfeld, Thun
Selektives Verfahren
Langestrasse 47, 3603 Thun
Publikationsdatum
17.07.2023
Auftraggeber
Stadt Thun, Amt für Stadtliegenschaften
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Anna Suter, Dipl. Arch. ETH SIA, Suter + Partner; Bern
- Adrian Kast, Architekt HTL BSA SIA, Kast Kaeppeli Architekten GmbH; Bern
- Tina Kneubühler, Landschaftsarchitektin FH BSLA, extra Landschaftsarchitekten AG; Bern
- Florian Kühne, Stadtarchitekt / Co-Leiter Planungsamt; Stadt Thun
- Maya Scheibler, MA in Architecture FHNW, Scheibler & Villard GmbH; Basel (Ersatz)
Sachrichter
- Konrad Hädener, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften; Stadt Thun (Vorsitz)
- Thomas Zumthurm, Leiter Amt für Stadtliegenschaften (AfS); Stadt Thun
- Dr. Frank Heinzmann, Chef Amt für Bildung und Sport (ABS); Stadt Thun
- Martin Zobrist, Leiter Baumanagement AfS; Stadt Thun (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die Stadt Thun plant die Sanierung und Erweiterung der Primarschule Lerchenfeld. Das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs heisst «Lern(t)räume» und stammt vom Team um die Blättler Dafflon Architekten aus Zürich.
Das Projekt sieht vor, den schützenswerten und identitätsstiftenden Hauptbau mit Mittelbau und Turnhalle sorgfältig zu sanieren. In diesem Gebäudekomplex sind künftig die Tagesschule, die Schulleitung sowie Sonderräume untergebracht. Aus der heutigen Turnhalle entsteht eine Aula. Im Nordosten der Anlage ist künftig die Basisstufe untergebracht. Das Siegerprojekt sieht vor, den Holzpavillon zu erhalten und mit einem kompakten Holzneubau zu ergänzen. Bei der Weiterbearbeitung des Projekts überprüft die Stadt die Wirtschaftlichkeit des Erhalts des Holzpavillons. Das Containerprovisorium im Südwesten des Areals und der Modulbau, der heute die Tagesschule beheimatet, weichen dem zweiten, grösseren Neubau aus Holz und Beton. Er ist diagonal zum bestehenden Hauptgebäude angeordnet und enthält die neue Doppelturnhalle Typ B. Darüber sind Klassen- und Gruppenräume für die oberen Jahrgangsstufen sowie Multifunktionszonen und Spezialräume angeordnet.
Im Weiteren schlägt das Projekt die Schaffung interessanter und Frei- und Grünräume vor, die ausserhalb des Schulbetriebs auch von der Quartierbevölkerung genutzt werden können. Auch hinsichtlich der Nachhaltigkeit bewertet die Jury das Projekt als sehr gut. Entsprechend der Gebäudeenergiestrategie der Stadt Thun wird eine Zertifizierung nach Minergie P Eco und dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) angestrebt. (Text: Medienmitteilung)