Wohnsiedlung Sandfoore Mägenwil
Selektives Verfahren
2 Alte Bahnhofstrasse, 5506 Mägenwil
Publikationsdatum
20.12.2016
Auftraggeber
Baugenossenschaft Frohes Wohnen Zürich und Einfache Gesellschaft Strebel Mägenwil
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Luca Selva, Luca Selva Architekten ETH BSA SIA, Basel (Vorsitz)
- Clea Gross, Clea Gross Architekten GmbH, Zürich
- Walter Tschudin, Tschudin+Urech AG, Arch. ETH SIA, Brugg
- Christoph Mathys, Joos & Mathys Architekten ETH SIA, Zürich
- Markus Gasser, Institut für Raumentw. HSR, Rapperswil
- Kornelia Gysel, FUTURAFROSCH, Zürich (Ersatz)
Sachrichter
- Rolf Schoch, Präsident Baugenossenschaft Frohes Wohnen
- Marin Leuthard, Gemeinderat Mägenwil
- Tobias Strebel, Vertreter Grundeigentum
- Roman Hanimann, Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH
- Cornelia Taiana, Delegierte Stadt Zürich, BG Frohes Wohnen (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die Grundstücke der Baugenossenschaft Frohes Wohnen belegen einen Grossteil der Planungsgebietes Sandfoore. Das Areal liegt in der Nachbarschaft des Bahnhofes und ist begrenzt durch die alte Bahnhofstrasse sowie die Industriestrasse. Hier besteht die Absicht, Wohnraum für eine möglichst breite Bevölkerungsschicht anzubieten. Dies soll mit möglichst vielfältigen Wohnungstypen und einer gut organisierten Grundrissstruktur erreicht werden, die verschiedene Wohn- und Haushaltsformen aufnehmen kann.
Von den elf eingereichten Projekten überzeugte der Beitrag «voisinage» von Oester Pfenninger Architekten die Jury am besten. Das Projekt basiert auf einem vielfältigen Prinzip der Nachbarschaften, welche sich zusammensetzen aus mehreren Orten, unterschiedlichen baulichen Haltungen, verschiedenen Atmosphären und aus einem subtilen Zusammenspiel aus massgeschneiderten Lösungen für die drei Grundeigentümer am Standort Sandfoore.
Die Anlage wird an der Nordwestseite begrenzt durch eine Wohnmaschine mit gewerblichem Erdgeschoss für die Hauswartsprofis. Der lange Baukörper begleitet die alte Bahnhofstrasse und bildet zusammen mit einem höheren Haus eine Platzfigur zur Brücke und zum Bahnhof hin. Rund um die Villa Strebel präsentiert sich das Projekt dann kleinteilig und vielgesichtig. Die Bauten gruppieren sich um einen Platz, der als Treffpunkt und Schnittstelle im Alltag dient. Verschiedene bauliche und masstäbliche Typen lassen eine gute Durchmischung der angestrebten Bewohnerschaft erwarten.