Postacker, Tobel
Selektives Verfahren
Postacker, 9555 Tobel TG
Publikationsdatum
17.01.2024
Auftraggeber
Politische Gemeinde Tobel-Tägerschen
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Beat Rothen, Rothen Architektur, Winterthur
- Barbara Müller, Müller Mantel Architekten AG, Zürich
- Rita Mettler, Mettler Landschaftsarchitektur, Gossau
- Hanspeter Woodtli, Strittmatter Partner AG, St. Gallen (Ersatz)
Sachrichter
- Rolf Bosshard, Gemeindepräsident Tobel-Tägerschen (Vorsitz)
- Rolf Frei, Gemeinderat Tobel-Tägerschen
- Mark Wildi, Gemeinderat Tobel-Tägerschen (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das gesamte Areal Postacker in Tobel-Tägerschen soll über ein koordiniertes Bebauungs- und Erschliessungskonzept unter Einbezug des Wisebachs etappiert entwickelt werden. Das Team um Semadeni Architekten und Neuland ArchitekturLandschaft gewinnt den Studienauftrag.
Der Projektvorschlag überzeugt insbesondere durch seine gelungene Anbindung an das bestehende Dorf Tobel-Tägerschen und wirkt als selbstverständlicher Teil des existierenden Siedlungskörpers, ohne dass er sich als Insel abhebt. Dank der gelungenen Einlenkung von der Fliegeneggstrasse über die «grüne Gasse», die sich von einer Dorfplatzdimension über eine gassenähnliche Enge hin zu einem offenen Grünraum am nördlichen Abschluss des Areals entwickelt, verspricht diese städte-bauliche Geste, sich parallel zur Hauptstrasse als Langsamverkehrsachse vom Dorfzentrum Richtung Bahnhof zu etablieren und sich somit auch sozial zu integrieren. Da der Postacker eine erhebliche Fläche von Tobel-Tägerschen umfasst und einen grossen Einfluss auf die Weiterentwicklung des Dorfes haben wird, ist die Strategie vielversprechend, den Perimeter in Bereiche unterschiedlicher Bautypologien mit differenzierten Wohnsituationen und diversen Identitäten von Aussenräumen ein-zuteilen. (Text aus dem Jurybericht)