Pilotprojekt «Einfach Bauen», Neubau Garderobengebäude Juchhof 3, Zürich
Offenes Verfahren
Bernerstrasse 331, 8048 Zürich
Publikationsdatum
16.01.2023
Auftraggeber
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Benjamin Theiler, Amt für Hochbauten (Vorsitz)
- Christian Hönger, Architekt, Zürich
- Andreas Hofer, Architekt, Zürich
- Ron Edelaar, Architekt, Zürich
- Marco Waldhauser, Ingenieur Gebäudetechnik, Basel
- Sibylle Aubort Raderschall, Landschaftsarchitektin, Meilen (Ersatz)
Sachrichter
- Hermann Schumacher, Sportamt, Stadt Zürich
- René Tschanz, Immobilien Stadt Zürich
- Aziza Awenat, Immobilien Stadt Zürich
- Axel Fischer, Grün Stadt Zürich
- Christoph Ramseier, Quartierverein Altstetten (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Auf der Rasensportanlage Juchhof soll ein neues Garderobengebäude nach dem Prinzip des «Einfachen Bauens» entstehen. Das Architekturteam von Angie Müller-Puch, Johannes Müntinga, Stefan Behnisch hat zusammen mit Transsolar Energietechnik den Architekturwettbewerb gewonnen.
Das Thema «Einfach Bauen» wurde bei diesem Wettbewerb gross geschrieben. Es galt, eine einfache, innovative und nachhaltige Lösung für das Garderobengebäude zu entwickeln. Fünf Leitsätze gaben den Rahmen vor.
Das Siegerprojekt «Equipe» setzte im Vergleich zu den anderen Wettbewerbseingaben aus Sicht der Jury die Anforderungen vorbildlich um und verfügt über die besten Grundvoraussetzungen in der weiteren Projektentwicklung. Die Anforderungen an ein einfaches Garderobengebäude sind seriös durchdacht und attraktiv gelöst. In der Konstruktion überzeugt es mit einem selbstverständlichen einfachen Zwiebelgrundprinzip, bei dem eine Raumschicht der andern folgt. Sämtliche Duschen sind mittig angeordnet und in Massivbauweise als wärmender Kern vorgesehen. Die Garderoben sind rund um diesen Kern angeordnet – Trenn- und Aussenwände sind in leichter Holzbauweise ausgeführt. Neben den Garderobeneingängen finden überdacht die geforderten flexibel nutzbaren und vereinseigenen Garderobenwagen Platz. Auf den beiden Längsseiten bietet zudem ein auskragendes Dach Schutz vor Regen und Sonneneinstrahlung. Die gute Funktionalität im Betrieb und die flexible und einfach rückbaubare Bauweise aus Holzelementen bilden eine gute Ausgangslage für die weitere Entwicklung. (Text: www.stadt-zuerich.ch)