Perronzugang Margarethen und neue Margarethenbrücke, Basel
Selektives Verfahren
Margarethen, 4053 Basel
Publikationsdatum
01.07.2025
Auftraggeber
Schweizerische Bundesbahnen SBB | Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Quintus Miller, dipl. Architekt ETH BSA SIA, Prof. AAM (Vorsitz)
- Christine Binswanger, dipl. Architektin ETH BSA SIA
- Lorenzo Giuliani, dipl. Architekt ETH BSA SIA
- Dr. Aurelio Muttoni, dipl. Bauingenieur ETH, Prof. EPFL
- Beat Meier, dipl. Bauingenieur ETH SIA
- Martin Boesch, Architekt BSA ETH SIA, Prof. AAM (Ersatz)
Sachrichter
- Christof Roggli, Anlageneigentümer SBB
- Thomas Staffelbach, Gesamtkoordination SBB
- Marko Kern, Gesamtprojektleiter SBB (Ersatz)
- Roger Reinauer, Leiter Tiefbauamt, Kanton Basel-Stadt
- Beat Aeberhard, Leiter Städtebau + Architektur, Kanton Basel-Stadt
- Marco Galli, Bahnkoordination, Kanton Basel-Stadt (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team Penzel Valier gewinnt mit seinem Projektvorschlag den Studienauftrag für den Perronzugang Margarethen und die neue Margarethenbrücke.
Zentrales Element des Projekts ist ein ausgedehntes, hinsichtlich künftiger Ausbauten flexibel erweiterbares Dach. Dieses überspannt sowohl die neue Tramhaltestelle auf der Margarethenbrücke als auch die Perrons bis kurz vor die provisorische Passerelle. Es schafft so einen grosszügigen, hallenartigen Raum. Dank seiner Bauweise versorgt das Dach nicht nur die Perrons mit Tageslicht, sondern bietet gleichzeitig Fläche für Begrünung und Energieproduktion.
Das Projekt sieht für die beiden Brückenbauwerke eine schlanke Tragstruktur vor. Dadurch liegen die Übergänge zu den Quartieren tiefer als zu Beginn des Studienauftrags angenommen, insbesondere auf der Seite Gundeldingen. Dies ist städtebaulich wichtig. Denn die neue Margarethenbrücke wird höher sein als die bestehende Brücke. Grund dafür sind bahnbetriebliche Anforderungen. Tiefere Übergänge bedeuten folglich, dass die zuführenden Strassen weniger stark angehoben werden müssen. (Text aus der Medienmitteilung)