Neuorganisation und -gestaltung Bushof und Bahnhofplatz Uznach
Selektives Verfahren
Bahnhofplatz, 8730 Uznach
Publikationsdatum
30.05.2025
Auftraggeber
Gemeinde Uznach
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Marcel Jäggi, Architektur und Städtebau, pool Architekten (Vorsitz)
- Dominik Bueckers, Landschaftsarchitekt, Studio Vulkan
- Bruno Patt, Bauingenieur, dsp Ingenieure + Planer
- Jonas Jost, Verkehrsplaner, asa Arbeitsgruppe für Siedlungsplanung und Architektur
- Beat Suter, Städtebau und Raumplanung, Metron Raumentwicklung AG (Ersatz)
Sachrichter
- Diego Forrer, Gemeindepräsident
- Hans Urs von Matt, Gemeinderat
- Kaspar Stadler, Immobilien Bewirtschaftung SBB AG
- Patrick Züger, Bereichsleiter Planung, Bau & Infrastruktur, Gemeinde Uznach (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team der ARGE Lukas Ingold Architektur + Tobias Erb mit Kolb Landschaftsarchitektur gewinnt den Projektwettbewerb «Neuorganisation und -gestaltung Bushof und Bahnhofplatz Uznach».
Das Projekt «Verve» (Lehnwort aus dem Französischen: Schwung, Begeisterung) verbindet den Bahnhofsplatz und den Bushof zu einer Verkehrsdrehscheibe, die den Bahnhofsraum als zentralen Ort von Uznach stärkt. Der Gesamtraum wird in verschiedene Zonen gegliedert, welchen unterschiedliche Nutzungen und Aufenthaltsqualitäten eingeschrieben werden. Ein grosszügiger, weitgehend verkehrsfreier Platz vor dem Bahnhofsgebäude schafft Raum für Begegnung und Aufenthalt, ergänzt durch flexibel gestaltete Flächen, die je nach Nutzung und Bedarf angepasst werden können. Das grossmassstäbliche, filigran anmutende Dach über dem Bushof integriert Bushaltestellen und einen Pocket Park zu einem multifunktionalen Ort, der Funktionalität und Aufenthaltsqualität vereint. Die konische Form des Bushofes spannt dabei einen offenen, nicht überdachten hofartigen Zwischenraum auf, der Regenwasser, Vegetation, Sitzgelegenheiten und temporäre Nutzungen aufnehmen soll.
Besonders hervorzuheben sind die eigenständige, filigrane Dachkonstruktion und die Integration nachhaltiger Elemente, die dem Ort neue und vielseitige Qualitäten verleihen. (Text aus dem Jurybericht)