Neugestaltung Marktplatz und Bohl, St. Gallen
Offenes Verfahren
1 Marktplatz, 9000 St. Gallen
Publikationsdatum
26.02.2019
Auftraggeber
Stadt St. Gallen, Stadtplanung
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Staufer Astrid, dipl. Architektin ETH, Frauenfeld (Präsidentin)
- Büchel Claudio, Verkehrsplaner, Professor HSR, Rapperswil
- Schmid André, Landschaftsarchitekt SIA/BSLA, Zürich
- Schweingruber Lukas, Landschaftsarchitekt BSLA, Zürich
- Spiro Annette, Architektin ETH/SIA, Zürich
- Vetsch Walter, Landschaftsarchitekt SIA/BSLA, Zürich
- Zimmerli Joëlle, Soziologin, Zürich
- Jüngling Dieter, dipl. Architekt BSA/SIA, Chur, Sachverständigenrat St.Gallen (Ersatz)
Sachrichter
- Hurni Ralph, Polizeikommandant
- Kessler Florian, Leiter Stadtplanung
- Pappa Maria, Stadträtin, Direktion Planung und Bau
- Rechsteiner Hansueli, Leiter Hochbauamt
- Rietmann Beat, Leiter Tiefbauamt
- Scheitlin Thomas, Stadtpräsident
- Schütz Irene, Projektleiterin, Stadtplanung (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Der Stadtrat hat im Herbst 2017 entschieden, einen Ideenwettbewerb für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl durchzuführen. Insgesamt 43 Beiträge wurden eingereicht. Das Preisgericht hat dem Stadtrat einstimmig die Arbeit «Vadian» von Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau in Zürich, Brassel Architekten in Zürich sowie Flühler Architektur in St. Gallen zur Weiterbearbeitung empfohlen.
Die Verfassenden zeigen «ein grosses Potenzial in der Bespielbarkeit der Platzräume». Sie möchten die ursprüngliche Hauptachse von der Marktgasse in Richtung Metzger- und Goliathgasse wieder stärken und an deren Schnittstelle einen offenen, grosszügigen und städtischen Raum mit flexiblen Szenarien für vielseitige Nutzungen schaffen. Eine wichtige Anforderung des «Forums Marktplatz» war ein solcher attraktiver Stadtraum, der Aufenthaltsqualität hat und zur Belebung der Innenstadt beiträgt. Um den gewünschten Platz schaffen zu können, wird die Rondelle aus den 1950er-Jahren abgebaut. Ersetzt wird sie durch einen wind- und wetterfesten Pavillonbau im nordwestlichen Bereich des Marktplatzes, der die Mieterinnen und Mieter der Rondelle sowie des heutigen ständigen Markts aufnehmen kann.