Neue Eissport- und Eventhalle Visp
Selektives Verfahren
18 Litternaweg, 3930 Visp
Publikationsdatum
14.09.2016
Auftraggeber
Gemeinde Visp
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Anton Ruppen (Architekt BSA Reg.A, Vorsitz, Adjunkt des Kantonsarchitekten, DVBU/DHDÄ, Sitten),
- Markus Schaefer (MScie, MArch, SIA Reg.A, Hosoya – Schaefer Architecs AG, Zürich),
- Daniele Marques (Architekt ETH SIA BSA, Marques AG, Luzern),
- Michael Schneider (Architekt FH, Director Caruso St. John Architects Zürich),
- Patrick Gartmann (Bauing. & Architekt FH SIA , assoc. BSA Ferrari Gartmann AG, Chur , St. Niklaus),
- Deborah Eggel (Architektin ETH SIA Leiterin Bau & Planung, Gemeinde Visp),
- Ursula Stücheli (Architektin ETH SIA BSA smarch – Mathys & Stücheli, Bern/Zürich),
Sachrichter
- Niklaus Furger (Gemeindepräsident, Gemeinde Visp),
- Elmar Furrer (Gemeinderat, Gemeinde Visp, Vertreter GRM– Visp Expo),
- Norbert Eyer (VR-Präsident, EHC Visp Sport AG),
- Thomas Spengler (SBSH Bauherrenberatungen, Schaffhausen),
- Norbert Zuber (Leiter Infrastruktur & Umwelt, Gemeinde Visp),
Wettbewerbsresultat
Aktuell trägt der Heimverein mit dem Löwen im Vereinswappen seine Spiele der Nationalliga B in der Litterna-Halle von 1979 aus. Der Bau ist in die Jahre gekommen, zwei Machbarkeitsstudien empfahlen statt einer Sanierung einen Neubau für maximal 5000 Zuschauer im Osten der Stadt. Dieser soll neben dem Spitzensport auch als Eventhalle dienen – auch als Abgrenzung zur zeitgleich projektierten Eishalle im benachbarten Brig, die auf Curling und den Breitensport ausgerichtet sein wird.
Das Team Frutiger entschied sich für ein in Höhe und Fläche leicht verzogenes Volumen, dessen Kubatur Rücksicht auf die benachbarte Quartierbebauung nimmt. Zusätzliche Nutzungen sind funktional im Norden des Baus angesiedelt. Die Betonkonstruktion ist in der Sockelzone sichtbar, im oberen Bereich wird sie von einer perforierten Blechverkleidung eingehüllt. Die Tribünenuntersicht kann beleuchtet werden, sodass der Bau weithin als Landmarke sichtbar ist.
Was den identitätsstiftenden Aspekt des Baus angeht, überzeugte das Projekt des Teams ARGE Lina / Baulink aber weit mehr: Mit seinen dreieckigen Stützen – eine architektonische Reverenz zur Bissigkeit der Visper Löwen – hätte das Stadion zu einem Wahrzeichen für die Stadt werden können.
Tina Cieslik Architektur/ Innenarchitektur, Redaktorin TEC21