Neubau Wohnhäuser mit Gewerbe Thurgauerstrasse Zürich, Teilgebiet D
Offenes Verfahren
Thurgauerstrasse 74, 8050 Zürich
Publikationsdatum
08.09.2026
Auftraggeber
Genossenschaft WOGENO Zürich und Stiftung Familienwohnungen SFW
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Ursula Müller, Amt für Hochbauten (Vorsitz und Ersatz)
- Anouk Trautmann, Amt für Städtebau
- Sabina Hubacher, Architektin Zürich
- Claudio Meletta, Architekt Basel
- Roger Schärer, Architekt Zürich (WOGENO)
- Lucas Michael, Architekt Zürich (WOGENO)
- Katrin Pfäffli, Architektin Zürich
- Rita Illien, Landschaftsarchitektin Zürich
Sachrichter
- Anita Schlegel, WOGENO Zürich
- Sonja Anders, Stiftung Familienwohnungen
- Res Keller, Stiftung Familienwohnungen
- Andrea Wieland, Stiftung Familienwohnungen
- Marta Dittes, Liegenschaften Stadt Zürich
- Barbara Emmenegger, Soziologin Zürich
- Zsofia Glatz, Stiftung Familienwohnungen (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team von atelier ORA - Orti Riscassi Architekten und BÖE hat den Projektwettbewerb «Neubau Wohn- und Gewerbesiedlung Teilgebiet D» für sich entschieden.
Das Siegerprojekt «D’Hei!» besteht aus einem neungeschossigen Punktbau an der Thurgauerstrasse und einem siebengeschossigen Flachbau, die durch Laubengänge miteinander verbunden sind. Die abgestufte Bebauung schafft vielfältige, mehrheitlich zweiseitig ausgerichtete und flexibel nutzbare Wohnungen. Laubengänge, Gemeinschaftsflächen und der zentrale Wohnhof fördern Begegnungen und die Bildung von Nachbarschaften, während ein Quartierraum an der Grubenackerstrasse zusätzliche Aufenthalts- und Begegnungsmöglichkeiten bietet.
Zwei Passagen verbinden die Thurgauerstrasse mit der Grubenackerstrasse und stärken die Quartierverbindung. Im Erdgeschoss sind zudem kleinteilige Gewerbenutzungen sowie ein grosser Gewerberaum vorgesehen.
Das kompakte Projekt setzt auf eine materialeffiziente Holz-Recyclingbeton-Verbundkonstruktion und hat das Potenzial, den Grenzwert 1 zu erreichen. Durch die kompakte Bauweise, einen hohen Photovoltaikanteil und eine nachhaltige Materialisierung werden Klimaschutz, Energieeffizienz und Ressourcenschonung gefördert. Naturnah gestaltete Freiräume tragen zusätzlich zur Biodiversität und Hitzeminderung bei. (Text: Medienmitteilung und Redaktion espazium)