Neubau Wohnhaus Burgfelderstrasse 251, Basel
Offenes Verfahren
Burgfelderstrasse 251, 4055 Basel
Publikationsdatum
19.08.2021
Auftraggeber
Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Städtebau & Architektur, Hochbauamt
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Beat Aeberhard, Dipl. Architekt ETH / Ms AUD SIA, Kantonsbaumeister Basel-Stadt (Vorsitz)
- Marion Clauss, Dipl. Ing. Architektin BSA, Marco Merz Marion Clauss GmbH, Basel
- Andreas Galli, Dipl. Architekt HTL ETH BSA SIA, Galli Rudolf Architekten AG, Zürich
- Philipp Ryffel, MA. Architekt FHNW BSA SIA, Nord Architekten GmbH, Basel
- Dominique Salathé, Dipl. Architekt EPFL BSA SIA, Salathé Architekten, Basel
- Friederike Kluge, Dipl. Ing. Architektin, Alma Maki GmbH, Basel (Ersatz)
Sachrichter
- Peter Kaufmann, Leiter Finanzvermögen, Immobilien BS, Eigentümervertretung
- Gerold Perler, Leiter Wohnen, Städtebau & Architektur, Bauherrenvertretung
- Barbara Rentsch, Leiterin Portfoliomanagement, Immobilien BS, Eigentümervertretung
- Karl Sowa, Portfoliomanager, Immobilien BS, Eigentümervertretung (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Areal der ehemaligen 3er-Tramschlaufe an der Burgfelderstrasse steht für eine neue Bebauung zur Verfügung. Der Kanton will an diesem Ort neue Wohnungen unter der Zielsetzung «Sozial, ökologisch, günstiger!» schaffen. Den offenen Projektwettbewerb konnte das Generalplanerteam von Ballmoos Partner Architekten mit dem Vorschlag «Assemble!» für sich entscheiden.
In Verbindung mit den differenziert gestalteten Aussenräumen gelingt den Autoren ein architektonisch und stadträumlich überzeugender Beitrag für den Neubau eines sozialen, ökologischen und günstigen Wohnhauses. Die Grundrisse sind einfach aber gut proportioniert. Alle Wohnungen werden mindestens zweiseitig belichtet und verfügen über einen privaten Aussenraum. Im Dachgeschoss sind drei grössere Wohnungen sowie eine gemeinschaftliche Dachterrasse vorgesehen. Die Büronutzungen im ersten Obergeschoss sind so organisiert, dass der grosse Sitzungsraum auch von der Hausgemeinschaft genutzt werden kann und dass bei Bedarf eine Umnutzung der Büroflächen in Wohnraum gut möglich wäre. Eine Spezialität auf diesem Areal ist die denkmalgeschützte Tramwartehalle. Sie bleibt bestehen und steht dem Haus und dem Quartier für gemeinschaftliche Nutzungen zur Verfügung.