Neubau und Umbau Kantons- und Berufsfachschule in Uetikon am See
Offenes Verfahren
Seestrasse 448, 8707 Uetikon am See
Publikationsdatum
13.04.2022
Auftraggeber
Hochbauamt Kanton Zürich
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- David Vogt, Kantonsbaumeister a. i., Hochbauamt (Vorsitz)
- Lorenzo Giuliani, Giuliani Hönger Architekten, Zürich
- Harry Gugger, Harry Gugger Studio, Basel
- Pascale Guignard, Guignard Saner Architekten AG, Zürich
- Maren Brakebusch, Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich
- Simon Kretz, Salewski & Kretz Architekten GmbH (Ersatz)
Sachrichter
- Eva Debatin, Portfoliomanagerin Bereitstellung, Immobilienamt
- Wolfgang Annighöfer, Leiter Finanzen & Bauten, Bildungsdirektion
- Wilhelm Natrup, Kantonsplaner, Amtschef, Amt für Raumentwicklung
- Martin Zimmermann, Rektor, Kantonsschule Uetikon am See
- Andreas Vaszary, Stv. Abteilungsleiter Portfoliomanagement Bereitstellung, Immobilienamt (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
In Uetikon am See soll auf dem ehemaligen Areal der Chemischen Fabrik Schulraum für rund 2000 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II entstehen. Aus einem einstufigen Projektwettbewerb im offenen Verfahren geht der Vorschlag von VPA Architektur aus Zürich als Sieger hervor.
«Das Siegerprojekt überzeugt, indem es ein harmonisches Zusammenspiel aus Neu- und Altbauten sowie einladend gestalteten Freiräumen schafft.
Zentrales Element auf dem Schulareal ist ein Neubau mit Aula und Mediothek. Dieser Bau dient als Scharnier zwischen der östlich gelegenen Kantonsschule im historisch wertvollen Kammerofengebäude und der westlich neu zu erstellenden Berufsfachschule. Auf der gegenüberliegenden Seite der Seestrasse wird ein Neubau realisiert, in dem die Sporthallen sowie die Räume für die MINT-Fächer untergebracht werden. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss des bestehenden Ofengebäudes wird die Mensa als Treffpunkt beider Schulen angeordnet. Die Mensa verfügt zudem über einen attraktiven Vorplatz direkt am Seeufer.
Die Neubauten werden in Holzbauweise erstellt und übernehmen so die charakteristischen Konstruktionselemente der bestehenden Gebäude. Offene Tragstrukturen, ebenfalls aus Holz, bilden gedeckte Aussenräume für die Passerelle sowie die Eingangsbereiche, sorgen im Sommer für Schatten und bilden das Gerüst für Photovoltaikelemente.» (Text: Medienmitteilung und Redaktion espazium.ch)