Neubau und Instandsetzung Zentrum für Zahnmedizin Hottingen, Zürich
Selektives Verfahren
75 Steinwiesstrasse, 8032 Zürich
Publikationsdatum
12.02.2021
Auftraggeber
Hochbauamt Kanton Zürich
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Thomas Jung, Kantonsbaumeister, Hochbauamt Kanton Zürich (Vorsitz)
- Katrin Gügler, Direktorin Amt für Städtebau, Zürich
- Regine Leibinger, B-L Barkow Leibinger Partnerschaft von Architekten mbB, Berlin
- Jeannette Kuo, Karamuk Kuo, Zürich
- Lorenzo Giuliani, Giuliani Hönger Architekten, Zürich
- Christoph Schubert, Balliana Schubert Landschaftsarchitekten, Zürich
- Boris Brunner, weberbrunner Architekten, Zürich (Ersatz)
- Hans-Claus Frei, Abteilungsleiter Baubereich D, Hochbauamt Kanton Zürich (Ersatz)
Sachrichter
- Francois Chapuis, Direktor Immobilien und Betrieb, Universität Zürich
- Nadine Müller, Leiterin Bauprojektmanagement, Universität Zürich
- Wolfgang Annighöfer, Leiter Abteilung Finanzen & Bauten, Bildungsdirektion Kanton Zürich
- Thomas Attin, Vorsteher Zentrum für Zahnmedizin, Universität Zürich
- Katrin Leuenberger, Amtschefin, Immobilienamt Kanton Zürich
- Kai von Massenbach, Direktor Verwaltung Zentrum für Zahnmedizin, Universität Zürich (Ersatz)
- Tanya Schild, Leiterin Portfoliomanagement, Universität Zürich (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Zentrum für Zahnmedizin ist Teil der Universität Zürich. Als international anerkanntes Klinik-, Ausbildungs- und Forschungszentrum vereint es sieben spezialisierte Kliniken und Institute unter einem Dach. Der Neubau auf dem heutigen Areal des Kinderspitals in Hottingen soll den Standort im Hochschulgebiet Zürich Zentrum ersetzen, der teilweise einer dringenden Instandsetzung bedarf. Aus dem Projektwettbewerb im selektiven Verfahren ging der Vorschlag «Light Rack» der ARGE Boltshauser Architekten und Drees & Sommer aus Zürich als Sieger hervor.
Das Gebäude überzeugt durch seine kompakte Form. Der fünfgeschossige Bau umfasst zusammen mit den historischen Bestandesbauten einen grosszügigen Grünraum, der der Nachbarschaft als Begegnungsort zugutekommt und einen Beitrag zum Lokalklima leistet. Auch der grüne Innenhof erfüllt verschiedene Funktionen: Er bringt Licht ins Innere des Volumens, reguliert als Puffer das Binnenklima und ist Erschliessungs- und Begegnungsraum. An den Innenhof angeschlossen ist ein Atrium als zentrale Ankunftszone. Wesentliches Merkmal ist die ökologische Bauweise: ein innovativer Holzbau, der Einsatz von Photovoltaik in der Fassade und auf dem Dach sowie Dachbegrünung und Regenwassermanagement gehören zum nachhaltigen Paket.