Neubau Sportzentrum Oerlikon
Selektives Verfahren
9 Kühriedweg, 8050 Zürich
Publikationsdatum
13.07.2021
Auftraggeber
Stadt Zürich
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Ursula Müller, Amt für Hochbauten (Vorsitz)
- Pascal Hunkeler, Architekt, Amt für Städtebau
- Annette Helle, Architektin, Zürich
- Christoph Gantenbein, Architekt, Basel
- Christian Penzel, Architekt, Zürich
- Dominique Ghiggi, Landschaftsarchitektin, Zürich
- Jürg Conzett, Bauingenieur, Chur
Sachrichter
- René Tschanz, Immobilien Stadt Zürich
- Aziza Awenat, Immobilien Stadt Zürich
- Axel Fischer, Grün Stadt Zürich
- Hermann Schumacher, Sportamt
- Patrick Müller, Sportamt
- Christian Relly, Quartiervertretung (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die Stadt Zürich plant mit dem innovativen Neubau eine grosse kombinierte Sportstätte, die unterschiedliche Sportarten synergetisch unter einem Dach vereint und die Sportmeile in Zürich-Oerlikon ergänzt.
Das Siegerprojekt «AMMONIT» der Generalplaner Boltshauser Architekten steht nach einer anonymen Überarbeitung mit drei Teams fest. Mit einem eindrücklich interdisziplinären Entwurf berücksichtigt das Siegerteam die Klimafaktoren gesamtheitlich und macht sie über die Architektur direkt erfahr- und lesbar: Die Konstruktion wurde sorgfältig entwickelt und verbindet Ökologie, Architektur und Tragwerk. Die Fassaden haben einen kräftigen, zukunftsweisenden Ausdruck – mehrere grosse thermische Warmwasserspeicher in bewehrter Lehmbauweise sind dabei prägende Elemente der Architektur. An den filigranen Stahltragwerken sind Photovoltaik-Module sowie eine kühlende Bepflanzung angebracht.
Die vorgeschlagene Sportstätte bietet eine gute räumliche Aufteilung der verschiedenen Sportnutzungen; die Orientierung für die Schulkinder, Sportlerinnen, Sportler und Gäste im Sportzentrum ist klar und übersichtlich. Das öffentliche Restaurant im Erdgeschoss stellt einen Mehrwert dar für das Quartier. Die Parzellengrenzen zu den umliegenden Quartieren werden mit neuen Grünräumen aufgewertet. Dank einer effizienten, für Erstellung und Betrieb stark ressourcenreduzierten Struktur, der grössten in die Architektur integrierten Photovoltaik-Anlage sowie einem innovativen Energiekonzept weist das Siegerprojekt unter den Wettbewerbsbeiträgen die beste CO2-Bilanz auf. Insgesamt schafft es «AMMONIT» den Sporttreibenden und dem Publikum ein attraktives Sporterlebnis zu bieten, das Quartier zu bereichern, einen rücksichtsvollen Umgang mit dem Stadtklima zu pflegen.
Die ausführlichen Dokumente und Bilder finden Sie hier.