Neubau Sporthalle und Tagesstrukturen Knonau
Selektives Verfahren
Schulhausstrasse 16B, 8934 Knonau
Publikationsdatum
21.10.2026
Auftraggeber
Gemeinde Knonau
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Jonas Wüest, dipl. Architekt ETH SIA, Partner Jonas Wüest Architekten (Vorsitz)
- Carola Antón, dipl Ing. Arch, ETSAS/MAS LA ETH, Inhaberin Antón Landschaft
- Clea Gross, dipl. Architektin ETH SIA, Inhaberin Clea Gross Architekten
- Marco Barberini, dipl. Architekt Ma SIA, Partner Bob Gysin Partner
- Martin Strupler, dipl. Architekt ETH SIA, Turn- und Sportlehrer II, Inhaber Strupler Sport Consulting
- Barbara Burren, dipl. Architektin ETH SIA BSA, Partnerin GFA (Ersatz)
Sachrichter
- Brigitta Trinkler, Gemeinderätin Ressort Finanzen/Sicherheit
- Christian Albrecht, Schulpräsident, Gemeinderat Ressort Bildung/Freizeit & Sport
- Esther Breitenmoser, Gemeindepräsidentin, Ressort Präsidiales / Hochbau / Liegenschaften / Kultur
- Marcel Bosshart, Gemeinderat Ressort Tiefbau/Werke
- Melanie Zürcher, Bausekretärin Gemeinde Knonau (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team mit Allreal Generalunternehmung, BUR Architekt*innen und Mettler Landschaftsarchitektur hat mit dem Beitrag «Step by Step» den Gesamtleistungswettbewerb für den Neubau der Sporthalle und der Tagesstrukturen in Knonau für sich entschieden.
Der Neubau ist in zwei Bereiche gegliedert: die der Hanglage folgende Doppelturnhalle und die etwas niedrigere Tagesstruktur. Durch ihre geknickte Form vermittelt die Tagesstruktur zwischen der Geometrie der Sporthalle und den Gebäudeflügeln der bestehenden Schulanlage. Ihre reduzierte Höhe lässt sie pavillonartig erscheinen und ermöglicht es ihr, eine zentrale Position innerhalb der Anlage einzunehmen. Zwischen Schulhausstrasse und Sporthalle entsteht ein grosszügiger Vorplatz, der einen attraktiven Ankunfts- und Aufenthaltsbereich bildet.
Besonders positiv beurteilt werden die hohe räumliche Qualität, die klare Organisation der unterschiedlichen Nutzungen sowie die zurückhaltende und robuste Gestaltung der Aussenräume. Hervorzuheben ist zudem, dass die Freiraumgestaltung über den eigentlichen Projektperimeter hinausgedacht wird. Auch das integrale Nachhaltigkeits- und Gebäudetechnikkonzept sowie die hohe Bearbeitungstiefe tragen wesentlich zur positiven Gesamtbewertung bei.
Trotz einzelner funktionaler Schwächen, insbesondere bei der Tageslichtversorgung bestimmter Bereiche und der Organisation der Sporthalle, überzeugt «Step by Step» insgesamt durch ein stimmiges Gesamtkonzept, eine durchdachte Architektur und einen sorgfältigen Umgang mit dem bestehenden Schulareal. (Text: Redaktion espazium, abgeleitet aus dem Jurybericht)