Neubau Schulhaus «Dorf» Suhr
Selektives Verfahren
Tramstrasse 26, 5034 Suhr
Publikationsdatum
13.08.2025
Auftraggeber
Gemeinde Suhr
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Peggy Liechti, Architektin ETH SIA BSA, Partnerin Liechti Graf Zumsteg (Jurypräsidium)
- Bertram Ernst, Dipl. Architekt ETH BSA SIA, Partner Ernst Niklaus Fausch Partner AG
- Christoph von Arx, Dipl. Ing. Landschaftsarch. FH BSLA SIA, Partner david & von arx landschaftsarchitektur
- Andreas Burgherr, Ingenieur HTL Holzbau, Geschäftsführer Timbatec Holzbauingenieure
Sachrichter
- Thomas Baumann, Ressort Bau Verkehr und Umwelt
- David Hämmerli, Ressort Finanzen und Liegenschaften
- Angela Boller, Gesamtschulleitung Schule Suhr
Wettbewerbsresultat
Das Team mit Schäfer Holzbautechnik, Pool Architekten und Kolb Landschaftsarchitektur hat mit dem Vorschlag «Donum Silvae» den Projektwettbewerb «Neubau Schulhaus Dorf, Suhr» gewonnen.
Ein langer Baukörper wird zwischen den Sportanlagen und dem Spielplatz so positioniert, dass er mit seiner Stirnseite am leicht erhöhten Pausenplatz steht. Dieser wird vom Neubau, dem bestehenden Primarschulhaus und dem Dorfmuseum begrenzt und öffnet sich gegen die Schulanlage. Das neue Schulhaus ist leicht abgedreht und folgt dem Verlauf der Tramstrasse. Dies erlaubt den Erhalt der mächtigen, raumbildenden Pappel auf dem Spielplatz.
Der Neubau zoniert den Freiraum in einen wohl proportionierten Vorplatz, einen grossen Gartenbereich mit öffentlichem Spielplatz und Schulgarten und der Sportzone mit Rasenspielfeld und Laufbahn, wobei die nördliche Stirnfassade gefühlt zu nah an der Laufbahn steht.
Die Verwendung von Holz als Baumaterial wo immer möglich, Design for Disassembly, die Reduktion des Untergeschosses auf ein absolutes Minimum und das einfache und pragmatische Haustechnikkonzept dienen dem Ziel der ressourcenschonenden Bauweise. Durch die Sichtbarkeit von Materialien und Konstruktion und der von den Verfassenden vorgeschlagene Einbezug der Kinder in den Bauprozess eignet sich das neue Schulhaus hervorragend, um die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft zu vermitteln. (Text aus dem Jurybericht)