Neubau Primarschulhaus mit Tagesstruktur und Doppelturnhalle, Schillerstrasse Wil SG
Selektives Verfahren
Gallusstrasse 40, 9500 Wil
Publikationsdatum
19.02.2026
Auftraggeber
Stadt Wil - BUV - Hochbau
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Marko Sauer, Architekt, M.Sc. SWB SIA, Leiter Hochbau, Stadt Wil (Vorsitz)
- Astrid Staufer, Architektin, Prof. Dipl. ETH BSA SIA, Staufer & Hasler Architekten
- Carlo Baumschlager, Architekt, Prof. Mag. Architekt, Baumschlager Hutter Partners
- Peter Hutter, Architekt, M.Sc. ETH BSA, Barão – Hutter Atelier
- Carola Antón, Landschaftsarchitektin, Dipl. Ing. Arch. ETSAS/Mas LA ETHZ, Antón Landschaft
- Beat Loosli, Architekt, Dipl. ETH BSA SIA, raumfindung architekten (Ersatz)
Sachrichter
- Ursula Egli, Stadträtin, Departement Bau, Umwelt und Verkehr
- Jigme Shitsetsang, Stadtrat, Departement Bildung und Sport
- Rahel Tschopp, Schulgestalterin, Denkreise GmbH
- Christoph Goetsch, Leiter Bildung, Stadt Wil
- Barbara Vogel, Schulleiterin, Primarschule Allee, Stadt Wil (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team mit nuar Architekten und BNP Landschaftsarchitekten hat mit dem Entwurf «Webstuhl» den Projektwettbewerb «Neubau Primarschulhaus mit Tagesstruktur und Doppelturnhalle, Schillerstrasse Wil» für sich entschieden.
Die Projektverfassenden verstehen das Areal im Kontext der gewachsenen Siedlungsstruktur und begreifen die historische kantonale Psychiatrieklinik mit ihrem öffentlichen Park zusammen mit dem Schulneubau als prägnantes städtebauliches Ensemble. Der dreigeschossige, längsgerichtete Neubau wird parallel zur Kantonsstrasse im Norden der Parzelle angeordnet.
Der Projektansatz «Webstuhl» überzeugt durch die klare Setzung des Baukörpers, eine grosszügige Freiraumabfolge und ein vielfältiges, flexibel nutzbares Raumangebot. Das durchdachte Clusterkonzept schafft für alle Klassen gleichwertige pädagogische Voraussetzungen und ermöglicht eine vielseitige Nutzung.
Das langgestreckte Foyer im Erdgeschoss fungiert als identitätsstiftende Pausenhalle und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Insgesamt besticht das Projekt durch seinen hohen Alltagsnutzen und bietet eine robuste Grundlage für zukünftige Unterrichtsformen. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium)