Neubau Polizeigebäude Aarau
Selektives Verfahren
67 Tellistrasse, 5004 Aarau
Publikationsdatum
19.06.2018
Auftraggeber
Kanton Aargau, vertreten durch das Departement Finanzen und Ressourcen, Immobilien Aargau
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Kuno Schumacher, dipl. Architekt ETH SIA, Klingnau
- Jan Hlavica, Stadtbaumeister Aarau
- Marie-Noëlle Adolph, Dipl. Ing. Landschaftsarchitektur FH SIA BSLA, Meilen
- Ursina Fausch, Dipl. Architektin ETH /SIA, Zürich
- David Leuthold, dipl. Architekt HTL /BSA /SIA, Zürich
- Philipp Kim, dipl. Architekt FH /SIA, Aarau
- Giancarlo Serafin, Projektleiter, IMAG (Ersatz)
Sachrichter
- Hans Peter Fricker, Generalsekretär, DVI (Vorsitz)
- Michael Leupold, Polizeikommandant, KAPO, DVI
- Peter Gassler, Polizeikommandant Stv., KAPO, DVI
- François Chapuis, Kantonsbaumeister, Leiter Immobilien Aargau, DFR
- Florian Herzog, Leiter Infrastruktur und Logistik, DVI
- Urs Schädeli, Dienstchef Planung & Projekte, KAPO, DVI (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die Bauträgerschaft will mit dem Wettbewerb im selektiven Verfahren ein geeignetes Projekt für den Neubau des Polizeigebäudes für 146 Arbeits- und 40 Trainingsplätze und diversen Spezialnutzungen evaluieren. Aus insgesamt 67 Bewerbungen hat das Preisgericht zwölf Generalplanerteams selektioniert.
Das Siegerprojekt «Tre Fra Telli» von SAM Architekten und Partner erfüllt die verschiedenen Anforderungen sowohl städtebaulich, architektonisch, bertrieblich und funktional als auch ökonomisch am besten. Der lange, schmale sechsgeschossige Baukörper mit Sockel überspannt in nord-südlicher Richtung die Parzelle und schliesst die Polizeianlage gegen Westen hin zum Einkaufszentrum ab. Das Raumprogramm ist betrieblich optimal im Gebäude angeordnet. Die funktionalen Rahmenbedingungen konnten gut umgesetzt werden. Jedoch sind die im zweiten Untergeschoss untergebrachten Schiessräume sehr abgesondert und in einer unattraktiven Lage.
Mit dem einfachen, gut erschlossenen Gebäude wird eine langfristige Flexibilität für die unterschiedlichsten Nutzungen erzielt. Der hohe Glasanteil der Fassade trägt jedoch dem Wärmeschutz und der Auskühlung zu wenig Rechnung und sollte in der weiteren Projektbearbeitung sorgfältig optimiert werden.