Neubau Pfarreizentrum Baar
Offenes Verfahren
Asylstrasse 2, 6340 Baar
Publikationsdatum
16.09.2026
Auftraggeber
Katholische Kirchgemeinde Baar
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Felix Fuchs, Arch. ETH SIA und Raumplaner ehemaliger Stadtbaumeister Aarau
- Thomas Baggenstos, dipl. Arch ETH SIA FSAI Röck Baggenstos Architekten AG
- Dominique Meier, dipl. Arch ETH SIA Merett Architektur GmbH
- Mario Vonplon, dipl. Arch. HTL Vonplon Architektur AG
- Jan Stadelmann, Landschaftsarchitekt BSLA SIA, MSc Urbanistik TUM S2L GmbH Landschaftsarchitektur BSLA SIA
- Zina Lindemann, Suter • von Känel • Wild, Planer und Architekten AG (Ersatz)
Sachrichter
- Thomas Inglin, Kirchenrat Präsident
- Peter Langenegger, Kirchenrat Bauwesen (Vorsitz)
- Andrea Middel, Kirchenrätin Finanzen
- Zari Dzaferi, Gemeinderat Gemeinde Baar, Bauvorstand
- Corinne Niedermann, Kirchenrätin Liegenschaften (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die katholische Kirchgemeinde Baar plant, das heutige Pfarreiheim und Pfarrhaus durch Neubauten zu ersetzen. Neben den bisherigen Nutzungen sind zusätzliche Schulungs- und Freizeiträume, Büros, Räume für den kirchlichen Sozialdienst sowie Wohnungen vorgesehen. Bürgi Burkhard von Euw und Land Schafft haben den Projektwettbewerb dazu für sich entschieden.
Das Siegerprojekt «Khun Pan» überzeugt durch die präzise Anordnung von drei Baukörper und die klare Gestaltung des zentralen Aussenraums. Das Hauptgebäude wahrt einen angemessenen Abstand zur St. Martinskirche und fügt sich durch seine versetzte Volumetrie feinmassstäblich in den Kontext ein. Die differenziert gestalteten Freiräume bieten vielfältige Aufenthalts- und Nutzungsmöglichkeiten, wobei insbesondere der Pfarrgarten überzeugt. Die Architektur orientiert sich nachvollziehbar an der Nutzung und der konstruktiven Logik der Holzbauten. Verbesserungspotenzial besteht bei den Vorbereichen der Wohnbauten sowie den vorkragenden Balkonen auf Baufeld 2. Insgesamt stellt das Projekt einen überzeugenden und zukunftsfähigen Beitrag dar. (Text: Redaktion espazium, abgeleitet aus dem Jurybericht)